Ballengang? Ein Selbstversuch

ACHTUNG! Dieser Artikel ist für Anfänger komplett ungeeignet. Er behandelt Themen, deren Umsetzung bei nicht sachgerechtem Vorgehen, unkritischer Übernahme, mangelnder eigener Wahrnehmung oder fehlender Übung in eigener Erarbeitung und Körperarbeit durchaus zu körperlichen Schäden führen können. Nur, wer sich bereits mit Körperstruktur wirklich auseinandergesetzt hat, sollte hier weiterlesen.

Ich weise darauf hin, dass ich hier persönliche Erfahrungen mit einem Konzept schildere, die mit Sicherheit nicht auf die Gesamtheit aller Menschen übertragbar ist. Jedes eigene Experiment dazu muss mit Sorgfalt und unter hoher Eigenverantwortung angegangen werden. Die hier geschriebenen Dinge sind subjektiv; ich selbst bin kein Arzt oder sonstwie ausgebildeter Fachmann. Daher ist eine kritische Prüfung des Gesagten notwendig, bevor irgendwas selbst übernommen wird; im Zweifel sind Fachleute (Sportmediziner, Physiotherapeuten etc.) zu konsultieren. Wer nach dem Lesen dieses Beitrags einfach nur anfängt, auf dem Vorfuß zu laufen, hat Erhebliches nicht verstanden – es geht um einiges mehr.

Ich bin sogar felsenfest und aus guten Gründen davon überzeugt, dass das hier Gesagte nicht für jeden Mensch zutrifft. Zunächst sollte sich jeder Leser darüber klar werden, ob ihm das Thema persönlich zusagt. Und nach Lesen ist entsprechend zu prüfen, ob das für den eigenen Körper so Sinn macht.

Seit nun gut zwei Wochen übe ich eine andere Art des Gehens: den Ballengang. Dabei komme ich beim Gehen nicht, wie die meisten Menschen, mit der Ferse auf, sondern mit dem Ballen, und rolle dann nach hinten, zur Ferse hin, ab.

Wie das und vor allem: warum?

Nun, Kritik am heute üblichen Fersengang erscheint mir schon lange angebracht. Wenn wir uns mal in die Fußgängerzone stellen und schauen, wie Leute laufen, kommen wir in der Regel zur Beobachtung des folgenden Bewegungsablaufes: der Körper ist leicht vorgebeugt, das Gewicht wird nach vorne verlagert, und das Bein wird mehr oder weniger vorgestreckt, so dass das komplette Gewicht des vorstrebenden Körpers zunächst mit der Ferse abgefangen wird. Hugo Kükelhaus sagte mal sinngemäß: das Gehen ist ein permanentes Abfangen des Falls. Für den normalen Fersengang hat er wohl zweifelsohne recht.

Unsere Ferse ist eigentlich nicht dafür da, Stöße abzufangen. Warum soll man im Parkour auf dem Ballen landen? Das hat viel damit zu tun, dass wir ein Fußgelenk haben und uns somit ein weiterer Hebel zur Verfügung steht. Eigentlich wissen wir das alle: wenn man auf der Ferse landet, geht der Schlag gleich durch in die Gelenke und die Wirbelsäule. Ja, die ganze Knochenleitung ist betroffen, wie man leicht ausprobieren kann: man stecke sich die Finger in die Ohren und lande so einmal auf dem Ballen, einmal auf der Ferse; eine geringe Höhe reicht für dieses Experiment. Es ist schockierend, wie stark der Schlag bei Landung auf der Ferse über die Knochenleitung direkt bis ins Hirn steigt. Eine Landung auf den Ballen ist erheblich sanfter.

Das lässt sich ohne Weiteres auch auf den Ballengang anwenden. Der Finger-in-die-Ohren-Test greift auch, wenn man einfach nur ein paar Schritte zügig hin und her geht. Auch hier wird man schnell ein Tock-Tock-Tock hören, welches sich bei jedem Schritt durch die gesamte Knochenleitung bis zu den Ohren hoch, also auch durch alle dazwischen liegenden Gelenke, zieht. Bei jedem Schritt geben wir unseren Gelenken einen Schlag mit! Selbst das oft propagierte Abrollen nimmt nur einen Teil dessen raus.

Leisten können wir uns ohnehin diese Gangart nur, weil wir mit gepolsterten Schuhen durch die Gegend laufen, in der Regel noch mit erhöhter Ferse (was die Haltung komplett verändert), deren Sohle uns meist auch noch beim Abrollen unterstützt. Und weil wir uns vorwiegend auf geebneten Wegen bewegen und nicht mehr in unebenem Gelände. Mit natürlicher Bewegung hat das nicht mehr allzu viel zu tun.

Nicht umsonst gibt es viele Trainer, die fürs Joggen ebenfalls die Nutzung des Vorfußes empfehlen. Warum ist noch keiner drauf gekommen, dass das auch für die normale Bewegung im Alltag sinnvoll sein könnte?

Ich bin schon länger auf der Suche nach Alternativen. Aus dem Wildnistraining kenne ich den sog. „Fuchsgang“, bei dem die Außenseite des Fußes zuerst den Boden berührt und dann nach innen abgerollt wird. Diese Bewegungsform mag beim Schleichen sinn machen, für die Bewegung im Alltag fand ich sie bisher immer unbefriedigend. Schon besser als den Fersengang, ja. Aber der Fuchsgang verzog mir immer einige Beinkomponenten seitlich, was auf Dauer auch nicht gesund war, und wollte und wollte auch nicht zur Routine werden.

Auf den Gedanken, es mal mit dem Ballengang zu probieren, kam ich durch einen Freund, der mir das Buch von Dr. Peter Greb über den Ballengang, die „Godo-Methode“, empfahl. Greb, selbst Mediziner, behauptet, der Ballengang sei die natürlichste Form des Ganges, nutze den Bewegungsapparat des Menschen sachgerecht und so, wie er gebaut sei (Der Fersengang nutzt lt. einem mir bekannten Fachmann nur ein Drittel der zum Gehen vorgesehenen Muskulatur). Er behauptet, durch Umstellung auf den Ballengang würden seine Patienten regelmäßig von einer ganzen Menge Zivilisationskrankheiten genesen, und auch die Psyche profitiere enorm.

Das wollte ich näher wissen und habe es daher selbst ausprobiert. Zunächst beobachtete ich mein normales Gangverhalten. Tatsächlich, in vielen Situationen – barfuß, in unebenem Gelände, beim vorsichtigen Vortasten, beim Tanzen etc. – nutzte ich ohnehin schon den Vorfuß.

Also begann ich, gezielt umzustellen. Konsequent achtete ich darauf, ausschließlich mit dem Ballen auf der Erde aufzukommen und von da aus nach hinten, zur Ferse hin, abzurollen. Und Überraschung: dieser Gang war mir spontan sympathisch, schon nach einer Woche war er so selbstverständlich geworden, dass ich nicht mehr darauf achten musste. Das Laufen wurde sanfter, weicher. Und mein Körper reagierte dermaßen heftig positiv auf diese Umstellung, dass ich gerade nicht anders kann, als meine Erfahrungen hier zu teilen.

In der ersten Woche merkte ich vor allem, dass meine vorher dauerhaft verspannten Waden sich zu lösen begannen. Kein Wunder eigentlich – für den Fersengang wird ja der Fuß bei jedem Schritt vorne hochgezogen, wogegen er beim Ballengang recht entspannt hängen bleibt. Klar wirkt das auf die Waden.

Die Waden gelten nicht umsonst als wichtige Schaltstelle für die komplette Körperstruktur, verbinden sie doch die Füße, unseren Kontakt zur Erde, mit allem, was darüber auszubalancieren ist. Tatsächlich ging die Wirkung von den Waden aus weiter – meine kräftige Hyperlordose (Beckenvorkippung mit folgender zu starker Krümmung der Lendenwirbelsäule, Erscheinungsform ist u. a. ein Hohlkreuz) verbesserte sich innerhalb weniger Tage dermaßen erheblich, dass ich jetzt viel aufrechter stehe und viele mögliche Folgeschäden erheblich abgemildert sind. Wow! Genau diese Hyperlordose hatte ich schon lange sehr kritisch beäugt.

Gleichzeitig richtete sich mein Fußgewölbe erheblich mehr auf als vorher und ist jetzt wirklich in der Lage, meinen Fuß zu tragen. Ich hatte bis vor einigen Monaten kaum Fußgewölbe, weswegen mich jeder Schritt und um so mehr jeder Sprung verzog und mir folglich in die Knie schlug. In den letzten Monaten hatte mein Fußgewölbe durch verschiedene Übungen bereits einiges an Aufrichtung erreicht, aber die Fortschritte in der ersten Woche nach der Umstellung waren wirklich enorm.

In der zweiten Woche habe ich dann vor allem eine Lockerung meiner hinteren Oberschenkelmuskulatur gemerkt, welche ebenfalls dauerhaft verspannt und wahrscheinlich auch verkürzt war. Überhaupt, mein gesamter Unterkörper ist viel lockerer, präsenter, bewusster geworden. Und überhaupt fühlt sich Gehen jetzt völlig anders an, viel leichter…

In der selben Zeit hat sich auch mein Alltag und meine Herangehensweise ans Leben an sich, an Beruf, der Umgang mit Mitmenschen und mit mir selbst enorm entspannt. Ich kann allerdings schwer differenzieren, inwiefern das mit der Laufumstellung zu tun hat oder inwiefern da die anderen Prozesse, denen ich gerade nachgehe, eine Rolle spielen. Wahrscheinlich beides ein Stück weit.

Sprich, dieses Experiment ist aus meiner Sicht ein voller Erfolg, und ich werde das weiter beibehalten. Scheint mir sinnvoll.

Wie geht jetzt der Ballengang? Das sollte ich noch erwähnen, denn das ist mehr, als einfach nur auf dem Vorfuß zu gehen, wiewohl sich einige Anpassungen von selbst ergeben mögen. Das hat vor allem viel mit der Bewusstheit des Bewegungsablaufes „Gehen“ zu tun. Der Gang ist nicht mehr vorgelehnt-auffangend, wie im Fersengang. Der Körper bleibt aufrecht, geht ein kleines bisschen runter, also Beine nicht ganz durchgestreckt, sondern immer leicht federnd. Dann wird – zunächst im Stand – ein Bein angehoben und vorgenommen. Der Fuß hängt locker runter, ohne groß gehalten werden zu müssen. Wenn man jetzt das Bein absenkt, kommt ganz von selbst der Ballen zuerst auf. Der Ballen ist taktil empfindlicher als die Ferse, das kann beim Laufen durchaus genutzt werden: der Ballengang ist ein sehr bewusstes Gehen. Das Gewicht kommt eigentlich erst auf den Fuß, wenn dieser auf der Erde steht; er muss daher nichts auffangen, es ist mehr eine gleitende Bewegung. Ideal ist, wenn die Körperspannung in ein federndes Gefühl kommt. Der Körper sollte ich sich insgesamt recht locker sein.

Ich wiederhole noch einmal die Warnung von oben: beschäftige Dich sehr ernsthaft mit dem Laufen und begreife, dass es hier um mehr as nur um eine andere Fußhaltung geht. Oder lass die Experimente damit und trag weiter Deine Polsterschuhe.

Ach ja, Thema Schuhe ist noch ein Wichtiges: die ersten Versuche mit dem Ballengang sollte man tunlichst barfuß oder mit geeigneten Schuhen machen. Geeignet sind Schuhe, die eine dünne, flexible Sohle haben und deren Ferse nicht erhöht ist – und ja, die sind schwer zu kriegen^^ Später kann man das eigentlich in fast jedem Schuh machen, wobei die oben beschriebenen Schuhe auch dann erheblich angenehmer sind.

Feiyues übrigens sind sehr tauglich. Vielleicht verstehst Du jetzt, warum ich sie Anfängern nicht unbedingt empfehle – solange man im Fersengang geht, haben die Feiyues einfach keine Dämpfung, die die im Fersengang üblichen Schläge reduziert. Für den Ballengang sind sie aber mit die besten Schuhe, die ich kenne, neben Römersandalen, Jika-Tabis und Barfüßen 😉

Wer sich über den Ballengang weiter informieren will – Peter Greb hat darüber auch ein Buch geschrieben (Peter Greb: GODO – Mit dem Herzen gehen. Der Gang des neuen Menschen. 3. Auflage 2005. Koha-Verlag, ISBN 3-929512-72-6). Greb ist Mediziner und definitiv ein Freak, mit lachenden Augen und einem Bart, wie man ihn sonst nur von ZZ Top kennt. Seine Allüren, über den Ballengang die komplette Welt von fast sämtlichen Krankheiten bis hin zum Weltfrieden erklären zu wollen, gehen mir gelegentlich auf den Sack, und auch seine Erklärungsmuster zur Psychologie sind nicht ganz meins. Aber er hat definitiv recht, dass das ein interessantes Experiment ist und dass da ganz, ganz viele Sachen mit dranhängen. Und das Buch ist definitiv engagiert geschrieben.

Freue mich über Rückmeldungen aller Art – und über das Teilen von Erfahrungen, sollte noch wer dieses Experiment eingehen.

Lieben Gruß,

Malte

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21 Kommentare zu Ballengang? Ein Selbstversuch

  1. robert sagt:

    Letztens erst habe ich auch gemerkt, dass ich viel zu sehr mit der Hacke aufschlage. Mir war das vorher gar nicht bewusst, da ich die meiste zeit schuhe trage wenn ich mich bewege.
    ich werde auch mal einen Selbstversuch starten, habe aber schon gemerkt, dass das gar nicht so leicht ist. Schließlich benutze ich den Fersengang schon seit 16 Jahren, eine Umstellung, ist für mich im Moment noch relativ anstrengend.
    Aber es ist wirklich eine ganz andere Art das Laufens, eine freiere, fließendere. Es ist wirklich faszinierend was eine einfache Umstellung der Gehbewegung ausmacht.
    Ich bin gespannt auf das ergebnis nach einer woche
    Desweiteren danke ich dir, für deine klar Formulierten Gedanken
    Gruß
    Robert

  2. Marc sagt:

    Hey Malte,
    eine interessante Sache, die mich an meine Zeit als Latein-Turniertänzer erinnert (kein Spaß, ich hab echt mal getanzt ^^). Dabei wird auch zum größten Teil über den Ballen getanzt/gegangen.
    Werde diese Gangart die nächsten Wochen auch mal testen und sehen wie sich das auf meinen Körper/mein Leben auswirkt.
    Wie sind deine Erfahrungen bezüglich Geschwindigkeit dieser Gangart? Ist sie geeignet damit schneller zu gehen oder gar zu laufen?
    Ich bemerke gerade wieder das wir uns anscheindend zu selten sehen. Jedes deiner hier angesprochenen Themen reizt mich zu einer stundenlangen Unterhaltung – was mich auch schon an meine nächste Frage, bzw Bitte, bringt:
    Ich würde mich gerne auch fortbilden was Körperaufbau, Funktionsweise des Körpers usw… Trainingsmethoden (Feldenkrais usw..) angeht. Ich bin mir sicher das du zu solchen Themen schon unmengen an Lektüren gelesen hast und würde dich bitten mir eine kleine Auswahl der deiner Meinung nach „besten“ zu nennen. Ich würde mich über eine e-Mail mit ISBN Nummern und kleinen Infos zu den jeweiligen Büchern echt freuen!!

    Wünsche dir noch alles Gute und freue mich schon auf die e-Mail und unser Wiedersehen – egal wann dies seien mag!

  3. maddocmax sagt:

    Schöner Post. 🙂

    Danke, Gedanken über dieses Thema mache ich mir auch andauernd.

    Ich selbst gehe fast (Bei manchen Schuhen falle ich zurück) auch nur noch auf den Ballen. Leider hatte mich vorher keiner darauf aufmerksam gemacht, dass dies so möglich ist. Darauf gekommen bin ich, als ich meine Taekwondo-Schuhe zum Trainieren genutzt habe. (Kann ich nur Empfehlen. Sind wie Ledersocken mit etwas dünner Sohle. Besser als Feiyues IMO. Sind leicht Online zu bestellen) Mit Diesen Schuhen war ein normales Laufen auf den Fersen nicht möglich, bzw. war meines Erachtens zu Ungesund. Wie Du geschreiben hast, der Impact auf den gesammten Körper ist zu stark. Ich suche halt immer noch die besten Bewegungen, desto weniger Geräusch entsteht, desto gesünder (runder) ist es (IMO). Ein Geräusch entsteht nur, wenn 2 Komponenten aufeinander treffen. Ein Schritt der knallt, bringt zu viel Energie, in diesem kurzen Moment, vom Fuß auf den Untergrund. Diese Energieendladung (nenne ich es mal) erzeugt das Geräusch und einen Stoß, der die Gelenke belastet.

    Ich bin kein Arzt, ich bin kein Biologe, kein Physiker oder sonst was. Aber ich denke mir das mal so…

    Als 2. habe ich versucht zu schauen, wie im Tierreich gelaufen wird. Spontan ist mir keines eingefallen, welches zum gehen über eine Ferse abrollt. Auch bei den nächsen Verwandten wüsste ich es nicht. Warum geht also der Mensch über die Ferse?

    Ich denke nur, weil er mit der Benutzung von Schuhen darauf getrimmt wurde.

    Was hat sich bei mir seit dem verbessert?!

    Meine Plattfüße sind besser geworden, meine Haltung hat sich weiter gebessert. Ich habe eine leichte Wirbelsäulenverkrümmung. Vor einem Jahr hatte ich noch ab und zu Probleme. Ich muss aber sagen, dass sich durch das gesammte Parkour Training schon viel gebessert hat, da die gesammte (Stütz)Muskulatur aufgebaut wird/wurde. Meine Wagenmuskulatur ist sehr viel Stärker geworden. Dadurch hat sich auch meine Sprungkraft wieder erhöht.

    Aber das allerwichtigste für mich ist da wirklich, dass die Bewegungen runder geworden sind. Das macht sich beim gehen, beim laufen und auch sehr beim landen von Sprüngen bemerkbar. Es ist einfach ein schönes Gefühl.

    Wieder mal ein Paar Worte da gelassen. Lol, und dabei müsste ich noch was tun.

    Wünsche Dir noch viel Erfolg beim Training. Ich hoffe man trifft sich mal.

    Nebenbei, solltest Du mal in meine Nähe kommen, bist herzlich willkommen.

    gruß Tobias „max“ Prange

  4. parkourblog sagt:

    Wow, gleich am ersten Abend drei spannende Antworten! Scheine nicht der einzige zu sein, dem solche Gedanken zusagen. Freut mich aufrichtig. Lieben Dank für Eure Rückmeldungen und Fragen!

    @ Robert:

    freut mich! Bei mir ging die Umstellung schnell. Voraussetzung war natürlich, dass ich völlig klar hatte, dass ich das will, und eben konsequent drangeblieben bin. Nach einer Woche musste ich auf nichts mehr achten, da wars schon selbstverständlich geworden. Wenn mans mal ausprobiert, dann wieder vergisst und zwischendurch mal wieder drauf zurückkommt, wirds voraussichtlich länger dauern – und ist unter Umständen frustiger.

    Bin aber mal gespannt, was Du berichtest! Halt mich doch auf dem Laufenden, fänd ich spannend.

    @ Marc:

    also, mein Lieber, dass wir uns viel zu selten sehen, ist definitiv Fakt^^ Hat damit zu tun, dass ich im Moment viel zu selten in Duisburg bin.

    Geschwindigkeit: der Gang verändert sich in der tat damit. Im Ballengang ist es in der Tat am Angenehmsten, eher langsam zu schreiten. Doch der Gang kann auch schneller werden; ich selbst setze dann die Ferse nicht mehr ab. Keine Ahnung, obs da sonst Theorien gibt.

    Joggen und sogar rennen geht auch problemlos. Da bin ich selbst immer noch fasziniert – auch da isses zwar ein leichtes Vorlehnen, aber kein Reinfallen. Idealerweise komm ich dabei in eine Art Federpower, vergleichbar vielleicht mit einem Känguruh. Habe noch nicht viel damit experimentiert, hab aber den Eindruck, dass mir das Laufen so leichter fällt. Wäre spannend – Du bist ja Läufer, was Du damit für Erfahrungen machst.

    Weiterbildung… Hm, schweres Thema. Nein, ich hab nciht viel dazu gelesen, und ich kenne viele Theorien auch nicht. Ein paar Bücher kann ich durchaus empfehlen; die Wichtigsten findest Du in Grambos neuem Empfehlungsthread im parkour.de-Forum.

    Mein Weg führt aber nicht über die Literatur. Bücher sind ja grundsätzlich erst mal totes Wissen. Ich kenne genügend Leute, die unendlich Bücherwissen über den Körper haben und sich trotzdem nicht ordentlich bewegen. Jegliches Wissen lebt nur dann, wenn mans auf die Realität anwendet und praktisch nutzbar macht (also das Gegenteil von klassischem Schulunterricht^^). Gewisse praktische Dinge ausschließlich aus Büchern zu lernen, halte ich für sehr schwierig bis unmöglich.

    Ich hab das große Glück, einen sehr fähigen Lehrer zu haben, der mir sehr viele Dinge praktisch weitervermittelt. Ja, Bücher dienen gelegentlich als Ergänzung und Vertiefung (und dafür sind Bücher definitiv toll!). Aber das meiste hab ich entweder gezeigt bekommen, oder selbst ausprobiert und erfahren, oder mir eben geschlussfolgert, denn wenn man einen gewissen Überblick über einige Dinge hat, versteht man plötzlich ganz von selbst einige Zusammenhänge.

    Als Beispiel, wies überhaupt zu diesen Geschichten bei mir gekommen ist: im Wildnistraining war das Gehen und die Kritik am Fersengang immer mal wieder Thema; die dort gezeigte Methode des Fuchsganges war für mich bereits Anlass für einige Auseinandersetzung. Auch mit Thomas, meinem – na, nenns Lehrer, Mentor oder wie auch immer – hab ich mich immer mal wieder über das Thema unterhalten. Eigentlich hat er nicht viel mehr gemacht, als mal nebenbei den Ballengang zu erwähnen, den er selbst schon seit zehn Jahren nutzt. Das hat gereicht, meine Neugierde war geweckt. Über einige Wochen hab ich ihn immer mal wieder beobachtet und ihn nach diesem oder jenem Aspekt gefragt. Und hab das mit dem verschnitten, was ich bereits aus vorherigem Stöbern wusste. So fiel mir etwa Greb ein, von dem ich vorher schon mal gehört hatte. Ich recherchierte seine Homepage, bestellte mir sein Buch, während ich schon anfing zu experimentieren. Das Buch hat dann eigentlich nur noch das verstärkt, was ich mir bis dahin eh schon erarbeitet hatte.

    Ja, und dann stand ich draußen. Mit meinen dünnsten Schuhen, mit denen ich den Untergrund spüren konnte. Die ersten Tage hab ich bei jedem Schritt drauf geachtet, im Ballengang zu gehen. Ich hab draußen gestanden, bin hin- und hergelaufen. Im Hackengang. Im Ballengang. Im Fuchsgang. Mit Finger in den Ohren, ohne. Schnell, langsam, diese oder jene Variante ausprobiert. Jeweils reingespürt, wie mein Körper reagiert. Die Art von Bewusstheit rausbekommen, die für den Ballengang so hilfreich ist. Weiß nicht, wie viele Varianten ich durchgespielt habe. Und immer wieder reingespürt, wie mein Körper reagiert…

    Sprich: ich hab keine Ahnung, wie man sich solches Wissen aus Büchern aneignen kann. Von daher kann ich Dir die Frage nach Büchern nur unzureichend beantworten. Und stelle Dir statt dessen die Gegenfrage: wie kannst Du Dir solche Dinge praktisch aneignen? 😉

    Auch ich freu mich auf ein Wiedersehen. Mal sehen, was sich in der nächsten Zeit so einrichten lässt.

    @ Max:

    spannend, jemanden zu finden, der sich das so auch schon erschlossen hat…

    Interessant: was für Schuhe sind das, bei denen Du „zurückfällst“? Was unterscheidet die von anderen Schuhen?

    Diese Taekwondo-Schuhe klingen gut. Hast Du da einen Link? Wenn ich z. B. bei Budoten nach Taekwondo-Schuhen suche, find ich keine, die sockenartig aussehe. Oder meinst Du Tabis? Die sind in der Tat geil^^

    Die Frage nach den Tieren ist in der Tat gut. Ja, die meisten Tiere gehen auf den Zehen oder den Ballen (teilweise abhängig davon, wie man den Ballen definiert). Da ist der ganze Fußbau anders. Bei Rehen ist das beispielsweise gut zu sehen: die haben durchaus eine Ferse, aber diese hängt mehrere Zentimeter über der Trittsohle hinten am Bein in der Luft und drückt sich nur in starkem Galopp noch in der Spur ab. Und fast alle Wirbeltiere haben eine Ferse dieser Art – aber fast immer rudimentär.

    Gute Frage: wofür braucht der Mensch überhaupt eine Ferse, wofür ist die da? Ich persönlich vermute, diese Ferse ist eine Stabilisation fürs Stehen. Denn der Mensch unterscheidet sich von fast allen anderen Tieren u. a. dadurch, dass er aufrecht steht, auf zwei Beinen (was evolutionär eine bessere Übersicht bedeutet und die Hände für andere Aufgaben freistellt). Und auf zwei Beinen ist es schon sinnvoll, eine zusätzliche Stütze nach hinten zu haben, was die Vierbeiner sich getrost sparen können.

    Dass diese Ferse das Stehen unterstützt, heißt aber noch lange nicht, dass sie auch zum Laufen eingesetzt werden müsse. In der Tat spricht für mich vieles für die Annahme, dass zumindest auf unseren harten Böden der Ballengang anatomisch sinnvoller ist. Ich bezweifle nicht, dass es Gegenden geben kann, in denen anderes sinnvoller ist; die oft zitierten Masai etwa, die über den ganzen Fuß von der Ferse nach vorne abrollen, leben hauptsächlich auf weichen, sandigen Böden, wo genau das durchaus sinnvoll sein kann. Für uns hier erscheint mir aber der Ballengang sinniger.

    Freut mich, wenn Deine Körperstruktur sich im Laufe des Trainings verbessert hat. Spricht für Dein Training^^

    Lieben Gruß Euch allen,

    Malte

  5. Felix sagt:

    klingt verdammt interessant. hatte es aus zeitgründer erstmal nur überfolgen,werds mir morgen mal in ruhe zu gemüte führen.

    wie sieht es eigentlich mit der dehnbarkeit aus?hätte bedenken,dass diese sich verschlechtert, weil so ein phänomen gibt es ja bei absatzschuhen von frauen durch den winkeln in der ferse.

    Felix

  6. parkourblog sagt:

    Hallo, Felix,

    hab ich noch keine Erfahrungswerte zu, habe da aber wenig Bedenken. Schau, der megahohe Absatz „stützt“ den Fuß, nimmt ihm also einen Teil seiner Funktion ab, und da kann ich mir vorstellen, dass die Dehnbarkeit leidet. Der Ballengang ist im Grunde genau das Gegenteil, der Fuß muss sich selbst halten und aktiviert dadurch seine Funktion um so mehr.

    In dem Zusammenhang vielleicht interessant: der schon zitierte Dr. Peter Greb beobachtet in seiner Praxis, dass Sportler, die den Ballengang nutzen, erheblich weniger von Achillessehnenverletzungen betroffen sind als Fersengänger. Er hat da sogar eine schlüssige Begründung für; wenns interessiert, suche ich die Stelle aus dem Buch noch mal raus.

    Lieben Gruß,

    Malte

  7. Samson sagt:

    Danke für den interessanten beitrag.

    Ich habe ja selbst schon eine ganze weile mit verschiedenen ballengang methoden experimentiert. aber gerade beim normalen laufen fand ich ihn sehr schlecht an zu wenden, während joggen und rennen gut geklappt hat. Ich vermute wegen des nach vorne fallens, das in einer schnellen bewegung leichter aus zu gleichen ist.

    Nach spontanem rumprobieren mit anderer oberkörper haltung und gewichtsverteilung fühlt sich dass gehen schon viel besser als sonst an, bin gespannt was da noch kommt.

    Da das buch ja sogar wirklich bezahlbar ist (leider im gegensatzt zu den meisten anderen aus dem empfehlungskatalog) werde ich es mir wohl anschaffen.
    Aber bis dahin ist experimentieren angesagt. 😉

    Nochmal danke für die inspiration und hoffentlich bis bald.
    Samson

  8. Ikkyu sagt:

    Hi Malte,

    ich würde mich sehr freuen, wenn du deine Erfahrungen auch unter http://www.groops.de/go-do/ veröffentlichen würdest. Ich teile deine eingangs geäußerten Befürchtungen, was mögliche Schäden beim Laufen auf den Ballen angeht, übrigens nicht. Ich laufe jetzt seit vier Monaten auf den Ballen und habe damit wie ein tumber Tor begonnen. Schäden habe ich nicht davon getragen, eigentlich könnte ich nur von unglaublich heilsamen Veränderungen auf allen Ebenen berichten.

    Liebe Grüße vom Ikkyu

  9. parkourblog sagt:

    Hallo, Samson,

    erzähl dann doch mal von Deinen Erfahrungen 😉 Würde mich interessieren.

    Hallo, Ikkyu,

    Deine Seite lädt gerade nicht (keine Serverantwort), ich schau sie mir bei Gelegenheit mal an.

    Die Gründe für die Einleitung in dieser Art: Ich selbst hatte keine Schwierigkeiten, und die Leute in meiner Umgebung, die mit umgestellt haben, auch nicht, und die positiven Wirkungen waren durchgängig krass, ja. Ich glaube im Grunde auch, dass das ein sehr schöner Weg ist.

    Aber:

    – wenn ich solche Tipps gebe, kann das rechtlich hakelig werden, wenn doch Folgeschäden auftreten und ich meine Aussagen nicht derart relativiere.

    – ich hab Gründe, davon auszugehen, dass diese Geh-Art nicht für alle Menschen wirklich wichtig ist. Da ich weiß, dass meine Worte von einigen Leuten auf eine andere Art ernst genommen werden, als mir lieb ist, weise ich ausdrücklich darauf hin, dass diese Dinge mit einer gewissen Bewusstheit und Wachheit zu übernehmen sind, wenn schon.

    – Ballengang ist für mich erheblich mehr, als nur auf den Ballen zu gehen, und erfordert m. E. eine bestimmte Art des Einlassens. Wankelmütigkeit im Sinne von: ja, jetzt halt ich mal den Fuß anders, und in zehn Tagen vielleicht noch mal“ halte ich für wenig sinnvoll. Mir ist es wichtig, dem Ganzen, neben aller Leichtigkeit und Freude, auch eine gewisse Ernsthaftigkeit mitzugeben. Entweder, man gibt sich da eben rein, oder halt nicht.

    In der Parkourszene, die ich hier anspreche, sind relativ viele Jugendliche unterwegs – von denen viele sehr sehr fit, aber einige recht desorientiert und auf der Suche sind. Ich kenne einige, die Dinge nur ausprobieren, weil eine schlau klingende Person das sagt, und nicht, weil etwas für sie selbst gerade ansteht. Vor allem solche Leute wollte ich mit der Einleitung davon abhalten, die Dinge einfach nachzumachen.

    Ansonsten geb ich Dir recht: auch ich seh bisher eigentlich nur positive Auswirkungen.

    Lieben Gruß,

    Malte

  10. maddocmax sagt:

    Hi Malte,

    Rückfall in die normale Gangart habe ich immer bei Schuhen, dessen Ferse höher gelegen ist. Dadurch fehlt mir hinten etwas platz um nur auf den Ballen zu laufen und setze automatisch schon mit der Ferse auf. Mit den Flachen Taekwondoesneakern habe ich genug raum zum Federn. Da gehe ich automatisch nur auf den Ballen. Diese Schuhe kann ich aber schlecht in der Arbeit anziehen. Zum Training hatte ich diese, die letzten Tage aber auch nicht an, da ich zwischendurch etwas schmerzen im Ballen hatte (Überbeanspruchung, ich dummes kind^^).

    Tabis meinte ich nicht. Aber danke Dir, jetzt weiß ich auch wie die Dinger heißen. Muss ich mal testen :). Ich meinte Matten/Kampfsportsneaker wie diese z. B.: http://www.amazon.de/Sneakers-Herren-Sportschuhe-Schuhe-Sneaker/dp/B000ZU8L0Q/ref=pd_sbs_a_img_1

    Ich habe welche von Adihash (TKD SM2). Nicht weil ich Markengeil bin, sondern weil die an meinen Füßen hängen, wie eine 2. Haut.

    Masai^^. Diese komischen Gebiergsziegenverfolgungstreter, die diese Gangart nachahmen sollen finde ich auch etwas unsinnig. Aber jeder wie er meint… Der Mensch passt sich seinem Umfeld an. Wenn das so nicht wäre, wäre der Mensch, so wie er heute ist, nie entstanden. Mal rein hypothetisch: Würden Schuhe verboten werden, aber trotzdem liefe man nur auf extrem harten Böden, würden die nächsten Generationen automatisch anders laufen und sich wahrscheinlich mit der Zeit der Körperbau der Menschen (stark) ändern.

    (mal nebenbei: Sry, meine Interpunktion ist von Arsch^^. Hab auch grad keinen Großen Bock auf Gramatik etc. zu achten. Bin immernoch etwas vom PS Workshop in Augsburg geschlaucht, lol.)

    Warum laufen wir also mit teilweise extrem gedämpften Schuhen? Weil irgendein Mediziner seiner Meinung kund getan hat, dass es vielleicht besser wäre? Die ersten Schuhe waren nur zum Schutz der Füße vor Äußeren Einflüssen wie Witterung oder einer besonderen Beschaffenheit des Untergrundes. Mit der Zeit haben sich dann die Schuhe in den Unterschiedlichsten Formen entwickelt. Teilweise hatte es ästhetische, teilweise (pseudo) medizinische/orthopädische Hintergründe, wie die Schuhe aussahen/sehen. Was eigentlich richtig ist ist aber auch irgendie falsch. Dadurch, dass der Menschliche Körper zu arg von äußeren Hilfmitteln unterstützt wird, wird die eigene körperliche Entwicklung, meines Erachtens, total unterdrückt.

    In wiefern jetzt z. B. O-Beine, Plattfüße oder eine Wibelsäulenverkrümmung Geburtsfehler sind, oder ob sie erst mit der Zeit enstanden sind, lässt sich schlecht zurück verfolgen. Ich denke aber viele dieser „Erkrankungen“ sind erst mit der Zeit entstanden.

    Genau wir Rückenschmerzen. Ich hatte auch welche. Jetzt denke ich mir, dass Rückenschmerzen OFT (ich sage nicht immer, da es auch andere Ursachen wie Schädigung etc. geben kann) erst dadurch entstehen, weil die eigene Rücken/Stützmuskulatur zu schwach ist. Was sagen Orthopäden. Rückenschonung, Rückenschule. Meiner Meinung genau das falsche. Wie soll sich eine stützende Rückenmuskulatur aufbauen, wenn diese nicht verwendet wird. (Mein Tipp zum ersten Vorsichtigen Aufbau: viel laufen im Wald, baut die gesammte Stützmuskulatur auf und schult den Gleichgewichtssinn)

    Was sind wir für eine Generation? Die Menschen leben länger. Das ist Fakt. Die medizinische Betreuung ist nunmal besser geworden. Aber jetzt wird alles in jedem Haushalt so steril gehalten (Domestoskinder^^), dass das Imunsystem der Kinder oft so schwach ist, dass sich zig Allergien bilden.

    Einerseits schweife ich jezt vom Thema „Ballengang“ ab, aber andererseits ist es für mich auch wieder nicht ganz so entfernt, da es einfach zeigt, wie der Mensch versucht, sich selbst in eine Form zu pressen, in die er oft nicht passt.

    Ich studiere jetzt Medizin bzw, gehe voll auf das Feld Orthopädie und Anatomie, entwickle eine neue Stützkorsage, die einen Buckel schafft und beweise mit Studien, dass ein geknickter Gang die Wirbelsäule entlastet und im Gang den Schwerpunkt von den Fersen nimmt. Das macht natürich Gesund.

    Es gibt bestimmt Idioten, die mir das abkaufen würden. Züchte damit eine neue Generation von degenerierten Körpern und bringe alle paar Jahre eine Verbesserung der Korsage auf den Markt, um die dadurch entstandenen Schäden zu mildern.

    In 10 Jahren ist das ganz normal und es gibt schon zig tausend studien, die auf meiner fiktiven Studie aufgebaut haben^^

    Sorry, nu bin ich wirklich ab vom Thema.

    Habe fertig 😀 😀 😀

    Wie gesagt, ich bin kein Mediziner. Aber ich denke mir meinen Teil aus meinen Überlgeungen, dem Wissen, welches ich versuche mir anzueignen und aus Erfahrungen, welche ich selbst mache.
    Vielleicht ist was wahres dran, was ich schreibe, vielleicht denke ich auch nicht ganz sauber^^.

    Ich kann nur eines noch abschließend sagen. Jeder Körper ist anders und reagiert anders auf Äußere Einflüsse. Ein 2 Meter Mann mit 120 kg läuft nun mal anders als eine 160 Frau mit 55 kg. Man kann immer nur versuchen, das beste für sich zu finden.

    Ist der Ballengang für jeden Menschen sinnvoll? Wenn ich jetzt ja sagen würde, wäre ich einer der gleichen Leute, die auch sagen, dass man in der Stadt nur eine extreme Dämpfung benutzen darf, oder einer, der sagt, man muss das Haus koplett steril halten, weil man sonst Krank werden kann.

    Ich für meinen Teil finde Ihn sehr interessant und ob der auf dauer wirklich die Fersengangart ablösen kann, wird sich mit der Zeit herausstellen :).

    So, nu aber wirklich fertig. Wieder zu viel Zeug durch gehirn geschossen. Ich habe mir mitlerweile abgewöhnt noch zig tuasend mal Gedanken über etwas zu machen, bevor ich es niederschreibe. Es würde einfach zu lange dauern. Das ist aber vielleicht ein Grund wenn ich mal etwas Konfus schreibe, ich vom Thema abkomme, oder mir die gesammte Grammatik 500km am Äquator vorbei geht.

    Wo ich in, siehste auch auf meinem Blog (welchen ich zur Zeit leider vernachlässige).

    Ich hoffe man sieht sich mal im Juli. Habe auf jeden Fall vor, auf den Workshop von PS zu fahren (Zum WS kommen normal 3 meiner Freunde hier mit). Muss auch dringen mal mit Sascha reden…

    Ich habe evt. vor, ein paar Tage vorher oder nach dem Workshop im Pott und bei den NordreinWandalen zu bleiben, wenns geht.

    Muss aber noch schauen, wie man alles gut Planen kann, da die anderen keinen weiteren Urlaub haben und ich Unterkunft etc. organisieren muss/will.

    man kann auch gerne mal ICQ schreiben. Einfach nach meinem Nicknamen suchen. Wie gesagt, bin aber oft Abend noch etwas beschäftigt und habe leider nicht viel Zeit zum schreiben.

    Grüße aus Nordbayern von einem ehemaligen Niedersachsen,

    max

  11. Samson sagt:

    Erstmal zu Godo.
    Nach erstem umgucken im internet (danke für den link ikkyu) finde ich das konzept und die ideen sympatisch. Aber, die präsentation häufig unangenehm populistisch (das der versen gang meist durch militärs oder übergewichtig präsentiert wird, gegen über elfengleichen gestallten und spielenden kindern mit ballengang sind dann so die ganz extremen ding).
    Das buch werde ich bei gelegenheit wohl trotzdem lesen.

    Mein aussage aus dem ersten beitrag muss ich nochmal korrigieren, barfuss, hat das vorfuss laufen auch vorher schon ganz gut geklappt, funktioniert jetzt aber mit veränderter körperhaltung noch besser. Vorallem eine schnelle gangart zwischen gehen und laufen fällt jetzt leichter, vorher gabs nur spazieren oder joggen.

    Aber mit schuhen, das war und ist schwer, es fällt mir jetzt, mit anderer körperhaltung und anderem bewusst sein schon nach ein paar tagen leichter. Aber ich muss es immer bewusst machen, sobald meine aufmerksamkeit von etwas anderem gefesselt ist verfalle ich in einen versen gang der im moment auch noch bequemer ist.

    Ein entspannen der muskulatur oder ähnliches kann ich bei mir noch nicht beobachten, aber das wär auch erstaunlich schnell.

    @maddocmax:

    Was das mit der entwicklung der schuhe und krankheiten betrifft, interessanter als die frage, ob die gangart die ursache für die leiden ist finde ich die frage, ob sie die lösung ist. Wobei das natürlich voneinander abhängt.

    Und was deine mediziner verschwörungs thorie betrift, find ich interessant, man denke bloß mal an den BMI, dem ja im prinzip genau das immer wieder als zu grundeliegend vorgeworfen wird.

    grüße und bis zum WE malte.
    Samson

  12. Sam sagt:

    Ich will auch mal ein paar wilde Gedanken loswerden 🙂

    Zum einen: der menschliche Gang hat sich nicht auf Asphalt und Beton entwickelt, sondern auf Naturböden, und die meisten Naturböden, wie Wälder und Wiesen, federn Stösse sehr gut ab. Steinige Böden gab es vor allem in Gebirgen, wo man sich meist anders bewegt, da es oft Bergauf oder Bergab geht (früher standen eh fast überall jede Menge Bäume rum)

    Die Dämpfung moderner Schuhe ahmt diese federnden Böden nach.

    Weiterhin denke ich dass der Mensch je nach Situation verschiedene Gangarten hatte, die je nach Umstand gewählt wurden, genau wie es zB bei Pferden Schritt, Trab und Galopp gibt, die unterschiedlich ausgeführt werden, kann der Mensch je nach Umstand über die Ferse abrollen (eher langsam) oder kraftvoll über den Vorfuss laufen (eher für schnelles fortbewegen).

    Welche Gangart benutzt wurde hing vermutlich vom Mensch und vom Untergrund ab – auch Heute gibt es unter den Läufern ja auch Vorfuss und Fersenläufer.

    Klar kann man immer auf dem Vorfuss/Ballen laufen, das ist schlicht eine andere Belastung, beansprucht andere Muskeln, sorgt für Hornhaut an anderen Stellen. Ob das wirklich gesünder ist, muss jeder für sich feststellen.

    Die Videos von Greb auf JetzTV haben mich allerdings eher misstrauisch gemacht als befriedigende Informationen geliefert. Wortspiele sind für mich kein aussagekräftiger Beleg dafür dass etwas gesünder ist, zu den Behauptungen dass Leute keine Schweißfüsse mehr haben seit sie über den Ballen laufen hätte ich diese Leute gerne mal selber gehört, und was mich am meisten stört, ist dass es keine echten Videos von irgendwem gibt der über den Ballen geht.

    Die Idee ist gut genug um sich als ‚Urban Legend‘ zu verbreiten, genau wie die Behauptung wir würden nur 5-10% unseres Gehirns benutzen, erzählt man sie gerne weiter, das macht sie jedoch nicht automatisch wahr.

    Ich denke Abwechslung ist der Weg den man einschlagen sollte: Mal gehen, mal laufen, mal über die Fersen, mal auf den Ballen – sich bewegen eben, und nicht nur steif immer auf die gleiche Tretmühlenart laufen – Parkour ist da schon ziemlich genial für, weil man seinen Körper benutzt und kennenlernt!

    Ich würd mich aber freuen wenn du hin und wieder was zu dem Stand deines Ballengangs schreibst.

    Liebe Grüße,
    Sam (der grad mit Tabis den Ballengang ausprobiert)

  13. Samson sagt:

    Mal zu dem punkt, der moderne schuh würde die federnden natürlichen untergründe nach ahmen.

    Das ist für die aller meisten schuhe schlicht und ergreifend nicht wahr.

    Zum beispiel stabilisieren die meisten schuhe, die füße im fußgelenk bereich gezielt und die federung der wenigsten schuhe hat irgendetwas mit dem ungleichmäßigen nachgeben vieler natürlicher böden zu tuhen, die man mit dem ganzen körper ausgleichen muss.

    Defacto sind die einzigen mir bekannten schuhe die auch nur versuchen einen natürlichen untergrund nach zu ahmen. mbt schuhe. http://www.swissmasai.at/Default.aspx

    Und wenn man mal ne halbe stunden, abseits der festgelaufenen pfade barfuss durch den wald (kommt vielleicht noch auf die art des waldes an) unterwegs war verabschiedet man sich auch von der vorstellung natürliche untergünde wären weich und angenehm. Sicherlich hat das nicht mit den harten ebenen untergründen auf denen wir heute die meiste zeit verbringen zu tun, aber bei weitem nicht alle untergründe abseits der berge sind federnd.

    Oder was ist zum beispiel mit der Osterinsel, ich erinnere mich an einen bericht in dem es hieß das dort ein sehr harter, weil sehr steiniger/felßiger untergund ist (glaube vulkanischen ursprungs), auf dem die einheimischen sich gut barfuss bewegen und jagen konnten. (nur ums nochmal zu betonen, aus dem gedächnis ohne quellen)

    Mit der vorstellung das unterschiedliche gangarten für unterschiedliche bedürfnisse und bedingungen angebracht sind, kann ich mich erstmal gut anfreunden. Nur der vergleich zu den pferden hingt für mein gefühl, da sind es ja eher unterschiedliche geschwindigkeiten, als komplet verschiedene gangarten.

    Aber gerade bei den unterschiedlichen geschwindigkeiten habe ich für mich einen knackpunkt beim ballen gang gefunden. Ich bin eigendlich meistens ein sehr schneller geher (immer zu spät 😉 ), aber im ballen gang kann ich nur relative langsam gehen(verglichen mit dem versen gang), oder muss in einen laufschritt/joggen wechseln um schneller vorran zu kommen. wirklich schnelles gehen, funktioniert für mich bisher nicht. (welche rolle das spielt und ob das nur eine gewöhnungsfrage ist muss sich noch zeigen)

    Was ich nicht nachvollziehen kann ist, dass der ballengang schlicht eine andere belastung von muskel und hornhaut an anderen stellen mit sich brigen soll.
    Bei mir selbst habe ich weniger eine andere muskelbelastung beobachtet(obwohl es die sicherlich auch gibt), als vielmehr eine veränderung der körperhaltung, ziemlich unterbewusst, ohne große anstrengungen. Wenn ich aber versuche ihm versen gang meine schultern unten und hinten zu halten erfordert das bewusste anstrengung und ist nicht lange zu halten (kann aber auch für eine sonstige muskuläre disbalance sprechen, trotzdem auffallig wieviel leichter es im ballen gang ist).

    ich guck mir jetzt mal die jetzt tv ausschnitte an und dann muss ich gucken das ich meinem vater das buch abluchse.

  14. Matthias sagt:

    Ich war letztens 6 Monate in Südafrika und habe angefangen zu surfen. Recht schnell musste ich mich von meinen Flip Flops trennen, da sie mir am Strand natürlich gestohlen wurden, wie auch alles andere was ich nicht mit ins Wasser genommen habe(auch verstecken hat nichts geholfen, da man IMMER unter Beobachtung ist).
    Jetzt aber zum Thema. Folglich bin ich nur noch barfuß im Neopren Anzug gegangen. Ich musste relativ weit latschen(ca. 1,5 km) über feine Glassplitter, Kiesel und ganz viel Beton… und wieder zurück. Anfangs hatte ich ständig irgendwelche winzigen unsichtbaren Fremdkörper in meinem Fuß. Neben der Hornhaut die ich bekam bemerkte ich wie unangenehm der Fersengang ist und wie bei jedem Schritt eine Erschütterung entstand. Anschließend habe ich viele verschiedenen Gangarten ausprobiert.
    Anfangs bin ich auf meinen Fuß Außenkanten gegangen und ich habe experimentiert von der Ferse auf die Außenkante zu rollen oder gleich mit der ganzen Kante aufzutreten. Beide Versionen waren unbefriedigend da man dazu leichte O-Beine machen muss und dass eine unnatürliche Belastung auf Knie Sprunggelenk usw hat. Es ist fürs lautlose Gehen ganz nützlich, aber nicht um weite Strecken hinter sich zu legen.
    Dann probierte ich es auf dem Fußballen (ich bin schon immer auf dem Ballen gelaufen wenn ich barfuß war, v.a. wenn ich mich auf Beton befand, weil ich von Kind auf oft barfuß unterwegs war). Aber diesmal probierte ich das Gehen. Ich stellte fest dass langsames Gehen auf den Ballen sich komisch anfühlte, schnelleres Gehen dagegen sehr geschmeidig anfühlte.
    Ich bin aber immer noch am rumprobieren. Fest steht dass in „normalen“ Laufschuhen ein Ballenlaufen sich schlecht auf meine Knie ausgewirkt haben und ich den Versuch schnell wieder eingestellt habe. Aber Feiyues sind eine gute Wahl wenn man keine Hornhaut haben will^^. Ich bin auch der Meinung dass unsere heutige Gesellschaft total entnaturalisiert ist und ich versuche mich zurückzuorientieren.

    Schöne Grüße
    Matthias

  15. Manfred Hewig sagt:

    Hallo Malte,
    vor ca 5 Jahren hbe ich durch verschiedene Versuche ebenfalls einen Ballengang entwickelt, den ich nun verbreiten möchte.

    Bei dem Ballengang finde ich erwähnenswert, dass wir ja eigentlich so laufen lernen. Als Kinder verlagern wir unseren Schwerpunkt nach vorne, strecken die Arme aus um in die Arme von Mamjma oder Papa zu landen und nach ein paar versuchen laufen wir.
    Mit der Zeit und unter einwirkung bereits sehr früh den Kindern aufgezwungenem Schuhetragen verändert sich das Gehverhalten hin zum Fersengang. Der gesellschaftliche Zwang ist da nicht außer Acht zu lassen.
    Der gesundheitliche Aspekt des Ballenganges ist enorm.
    Habe eine Ausbildungzum Heilpraktiker absolviert und als Schwerpunkt Massage und Cranio Sacrale erlernt. Aus diesen Ausbildungen nehme ch die medizinische Kenntnis mit in mein Projekt und kann die gesundheitlichen Aspekte genau definieren.
    Meine Gangart unterscheidet sich ein klein wenig von der des Dr. Greb was ich jedoch nicht als Vor- oder Nachteil beurteilen möchte. Jede Gangarthat so ihre Wirkungen und das Hauptmerk ist doch die Gesundheit.
    Die vorteile des Ballenganges hast Du hier sehr gut aufgeführt.
    Anfängliche Probleme wie z.B. Schmerzen in den Knien ist darauf zurück zu führen, dass sich der Körper neu ausrichtet. Die Kniegelenke werden gleichmäßig belastet und dadurch die Menisken. Durch die vorherige Gangart haben sich die Gelenke in eine unnatürliche Position verschoben und werden nun wieder in die Richtige gebracht, was somit zu leichten Beschwerden führen kann (je nach Alter).
    Insgesamt gesehen ist der Ballengang nur gesund. Die Gelenke richten sich aus, das Herz wird durch die volle Funktion der Wadenpumpe entlastet was den Kreislauf stabilisiert und durch die erhöhte Durchblutung wird unser gesamtes Wohlbefinden gesteigert.
    Ich unterrichte mein Ballengang ab nächsten Monat in und um Köln in einigen Sportschulen.
    So möchte ich den Menschen ein Geschenk machen wodurch sich deren Lebensqualität steigern lässt.

    Liebe Grüße
    Manfred

  16. Monika sagt:

    Hallo,
    Eure Beiträge sind sehr interessant. Vor kurzem hat Godo mich gefunden. Ich war recht erschrocken über die Geräusche, die durch den Fersengang verursacht werden, eher kein tock-tock, sondern ein hässliches Knirschen. Als ich gelesen habe, dass der Ballengang die natürliche Gangart des Menschen sein soll, wenn seine Gehirnhälften synchronisiert sind, hat mich das gleich überzeugt. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich seit einiger Zeit in meiner Wohnung oft auf dem Ballen laufe! Ich habe dann versucht, den Ballengang für mich einzuführen, was sehr schwierig war, weil ich nicht das passende Schuhwerk besaß und irgendwie auch den Dreh nicht rauskriegte. Vergangenen Mittwoch lief ich plötzlich dann wie von selbst anders in meinen Turnschuhen, ob auf dem Ballen oder dem Mittelfuß weiß ich nicht. Ich hab mich daraufhin entschieden, mir die Godo Schuhe zu kaufen. Finde sie zwar sündhaft teuer, aber ich wollte mir das wert sein. Von den Schuhen bin ich sehr begeistert. Nach einer halben Woche Ballenlaufen tun mir die Knie allerdings ganz schön weh und meine Mittelfüße fühlen sich ein bisschen „plattgelatscht“ an, aber das Gefühl von „Frieden“ in der Rückengegend ist himmlisch (ich habe da schon lange Probleme). Auch sonst fühl ich mich verändert, hab es gewagt, meinem Chef mal Kontra zu geben und nicht nur alles zu schlucken. Bin sehr gespannt, was noch kommt.
    Herzliche Grüße

  17. Klug sagt:

    Hi,

    wir haben 2011 und 2008 war der letzte Eintrag. Außerdem frage ich mich, ob wer abgekupfert hat. Mir schien die Seite von ballengang.de mit einem ähnlichen Erfahrungsbericht geschrieben zu sein. Jedenfalls würde ich aber mal gerne wissen, ob bei meinen Gleichgewichtsproblemen ein Ballengang sinnvoll ist. Und so richtig Ballenganglaufen nach mehreren Versuchen ist auch noch nicht so pralle. Muss auch der Ballen abrollen oder ist es mehr ein „patsch“?

    Herzliche Grüße

  18. Hier http://www.einfachballengang.de gibt es auch ganz interessante Infos zu diesem Thema.

    Grüße

  19. Voraussetzung für den Ballengang sind Barfußlaufen oder Barfußschuhe. Also Schuhe ohne Absatz. Ohne Barfußschuhe kann man gar nicht im Ballengang laufen. Es gibt jetzt im Web einen herstellerunabhängigen Blog. Dort werden Barfußschuhe ausgiebig getestet und bewertet. Einfach mal kucken:
    http://www.barfussschuhe-test.blogspot.com/

  20. Polo sagt:

    Tach,

    da bin ich ja schon der 2. dieses Jahr. Ist ja subba! Aber egal:

    Seit 2007 beschäftige ich mich mit dem Ballengang und bin bis Mitte 2008 auch so gelaufen. Doch dann hat die 55 jährige „Erfahrung“ wieder übernommen und bis Vorgestern bin ich den Hackenmarsch marschiert. Wegen eines verstauchten Knöchels gehe ich wieder auf den Ballen und muß gestehen, die Welt sieht tatsächlich besser aus, wenn man so geht. Ich habe Haus- und Turnschuhe, die eine völlig flache Sohle haben. Damit geht’s gut. Ich habe mir die barfuß-leguano PREMIUM business „Schuhe“ für 79,00 EUR minus 10% (weil über die GODO Seite) bestellt, obwohl unter http://www.barfussschuhe-test.blogspot.com keine Kaufempfehlung gegeben wird. Ist mir aber völlig egal, da ich 3 Leute kennen, die diese „Schuhe“ seit der Messe in Hamburg anfang des Jahres tragen und voll zufrieden sind.

    Ich schließe mich Dr. Peter Greb an und meine sehr verblüfft, daß diese Art des Gehens seit 1974 heute „eigentlich“ von allen gegangen werden müßte. Aber ich denke, die meisten menschen setzen sich mit den wichtigen Dingen im Leben gar nicht auseinander, weil…..es gibt ja BLÖD! 😀

    Gruß aus Hamburg in die Welt, Polo

  21. edelgard stadler sagt:

    Das Thema hat keine Verfallsdatum. Ich mische mich ein wegen der Schuhe. Ich habe superbillige knöchelhohe Schnür-Gummi-China-Schuhe vom Billig-Markt. Hab mich schon gefragt, warum ich die so gerne anziehe. Die haben kein Fußbett, nix. Zwischen meiner Sohle und der Erde ist nur eine dünne Gummisohle. Da spüre ich jedes Steinchen, jeden Fussel. Das hat mir gefallen und nun kommt der Ballengang. Welch ein Segen! Jetzt weiß ich die Schuhe erst recht zu schätzen – und natürlich den Ballengang. Je entspannter man ist, desto wenig fällt es auf, dass man anders geht.

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