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17.6.2008 von parkourblog.
Zwei Aussagen haben mir in der letzten Zeit arg zu denken gegeben.
erstens, David Belle, im “New Yorker”-Interview:
“Ein guter Krieger kann überall kämpfen. Im Parkour ist es ähnlich: du musst dich an alles anpassen, was da ist, und handlungsfähig sein. Akrobatik ist was anderes. Du kannst ein bisschen davon machen, aber keine Stunde lang. Einen Parkour laufen aber kannst Du eine lange Zeit.” - eigene Übersetzung
Yann Hnautra in der “Generation Yamakasi - Vol au dessus des Cités”-Reportage zu den Häftlingen:
“Ihr seid jetzt alle müde. Nicht, weil ihr das Training nicht beenden könntet. Sondern, weil ihr handelt wie verrückt. […] Versucht nicht, schnell zu sein, denn dann werdet ihr müde, und ihr glaubt, ihr könntet das hier nicht tun. Das ist falsch! Ihr könnt alles tun! Ihr irrt euch, ihr habts noch nicht verstanden. Ihr habt nicht verstanden, was ihr tun solltet. Es ist nicht leicht, im Leben konkret zu sein. […] Relativität ist wichtig. Es ist wichtig, fair zu anderen Menschen zu sein, und wichtig, fair zu sich selbst zu sein. […] das ist kein Ausdauerwettbewerb.” eigene Übersetzung
Ach!? Es ist in der Tat möglich, Parkour eine sehr lange Zeit zu betreiben? Okay, ich hab auch schon an sieben-Stunden-Trainings teilgenommen, ja. Aber wenn ich ehrlich bin, bestanden diese Trainings jeweils zu höchstens 50% aus wirklicher körperlicher Betätigung, wenn überhaupt. Parkour, so, wie ich es bisher kennengelernt habe, in wirklich durchgängiger Bewegung mehr als ein, zwei Minuten zu betreiben, geht dermaßen an die Substanz und macht dermaßen platt, das ist schon nicht mehr schön. Ein Run quer über den Stangenspielplatz in Köln, alle Hindernisse mitnehmend, und ich bin platt. Bei einer “Tour de Mediapark”, ebenfalls alle Hindernisse mitnehmend, werden mir selbst bei nur schnellerem Joggingtempo sehr bald die Beine schwer, und ich kann nur noch langsam weiterlaufen.
Wenn ich also den gewohnten Trainingsstil mehr als wenige Minuten durchziehe, geht das heftigst an die Substanz. Von “ich kann jederzeit alles tun, was ich mag” ist das weit entfernt. Von wirklicher Nutzbarkeit - da muss ich nicht mal mit dem abgegriffenen Verfolgungsbeispiel kommen - auch. Sprich: wenn ich ehrlich bin, gehe ich in meinem alltäglichen Parkourtraining ständig über die Grenzen hinaus. Nicht über die Grenzen des Machbaren. Sondern über die Grenzen des dauerhaft Sinnvollen.
Hab schon häufig beobachtet, dass wir Menschen uns dazu neigen, uns in allen möglichen Zusammenhängen so zu verausgaben, dass wir letztlich ausgepowert sind. Teilweise tun wir das sogar im sozialen Bereich und werfen es dann Anderen vor, dass wir uns ausgepowert haben. Beliebtes Spiel etwa in Beziehungen. Oder im Arbeitsleben.
Oder eben im Parkour. Wenn man sich das genau ansieht, wird dieser Mechanismus da leicht sichtbar. Man muss nur einfach mal versuchen, fünf Minuten ohne Unterbrechung, ohne Stehenbleiben in dem gewohnten Stil zu trainieren.
Wäre es nicht spannender - oder zumindest auch spannend - seinen Rahmen zu entwickeln, in dem man dauerhaft aktiv bleiben kann? Welcher ist dieser Rahmen eigentlich, den wir so dauernd überschreiten?
Ich habe gestern u. a. mit Yves trainiert, hier in der Eifel in einem wunderschönen von Steinen durchsetzten Waldgebiet. Yves hatte zwischendurch eine gute Idee: einfach mal zehn Minuten in Bewegung zu bleiben. Nicht auszuruhen, nicht abzusetzen, sondern durchgängig in Bewegung zu bleiben. Dabei ruhig auch kleinere Sprünge einzubauen. Oder was auch immer einem gerade gefällt - sich möglichst frei durch das Gebiet zu bewegen, eben ohne anzuhalten, abzusetzen. Immer mal wieder zwischendurch waren kleinere Sprünge oder Klettereinlagen dabei, aber wir waren durchgängig in Bewegung. Aus diesem Spiel wurde erheblich mehr als zehn Minuten, könnte eine halbe Stunde geworden sein. Wir haben gemerkt, dass das schon auf gewisse Art erschöpfte, eine Art von “Ausdauer” ansprach, die mir so bisher nicht bekannt war. Aber gleichzeitig, dass wir auf diese Art in der Tat uns sehr lange kontinuierlich bewegen konnten. In einem ganz anderen Rahmen als bei den großen Sprüngen, kleinteiligere, verspieltere Bewegungen, mehr Leichtigkeit.
Ja, Techniktraining, Suche nach Herausforderungen etc. sind schon gut und wichtig. Aber eben diesen Rahmen kennen zu lernen, in dem man seinen Körper wirklich dauerhaft nutzen kann, finde ich ebenfalls einen wichtigen Trainingsinhalt. Wird für mich ab sofort einen Teil meiner Trainingsaufmerksamkeit bekommen.
Lieben Gruß,
Malte
Geschrieben in Allgemein | 5 Kommentare »
3.6.2008 von parkourblog.
ACHTUNG! Dieser Artikel ist für Anfänger komplett ungeeignet. Er behandelt Themen, deren Umsetzung bei nicht sachgerechtem Vorgehen, unkritischer Übernahme, mangelnder eigener Wahrnehmung oder fehlender Übung in eigener Erarbeitung und Körperarbeit durchaus zu körperlichen Schäden führen können. Nur, wer sich bereits mit Körperstruktur wirklich auseinandergesetzt hat, sollte hier weiterlesen.
Ich weise darauf hin, dass ich hier persönliche Erfahrungen mit einem Konzept schildere, die mit Sicherheit nicht auf die Gesamtheit aller Menschen übertragbar ist. Jedes eigene Experiment dazu muss mit Sorgfalt und unter hoher Eigenverantwortung angegangen werden. Die hier geschriebenen Dinge sind subjektiv; ich selbst bin kein Arzt oder sonstwie ausgebildeter Fachmann. Daher ist eine kritische Prüfung des Gesagten notwendig, bevor irgendwas selbst übernommen wird; im Zweifel sind Fachleute (Sportmediziner, Physiotherapeuten etc.) zu konsultieren. Wer nach dem Lesen dieses Beitrags einfach nur anfängt, auf dem Vorfuß zu laufen, hat Erhebliches nicht verstanden - es geht um einiges mehr.
Ich bin sogar felsenfest und aus guten Gründen davon überzeugt, dass das hier Gesagte nicht für jeden Mensch zutrifft. Zunächst sollte sich jeder Leser darüber klar werden, ob ihm das Thema persönlich zusagt. Und nach Lesen ist entsprechend zu prüfen, ob das für den eigenen Körper so Sinn macht.
Seit nun gut zwei Wochen übe ich eine andere Art des Gehens: den Ballengang. Dabei komme ich beim Gehen nicht, wie die meisten Menschen, mit der Ferse auf, sondern mit dem Ballen, und rolle dann nach hinten, zur Ferse hin, ab.
Wie das und vor allem: warum?
Nun, Kritik am heute üblichen Fersengang erscheint mir schon lange angebracht. Wenn wir uns mal in die Fußgängerzone stellen und schauen, wie Leute laufen, kommen wir in der Regel zur Beobachtung des folgenden Bewegungsablaufes: der Körper ist leicht vorgebeugt, das Gewicht wird nach vorne verlagert, und das Bein wird mehr oder weniger vorgestreckt, so dass das komplette Gewicht des vorstrebenden Körpers zunächst mit der Ferse abgefangen wird. Hugo Kükelhaus sagte mal sinngemäß: das Gehen ist ein permanentes Abfangen des Falls. Für den normalen Fersengang hat er wohl zweifelsohne recht.
Unsere Ferse ist eigentlich nicht dafür da, Stöße abzufangen. Warum soll man im Parkour auf dem Ballen landen? Das hat viel damit zu tun, dass wir ein Fußgelenk haben und uns somit ein weiterer Hebel zur Verfügung steht. Eigentlich wissen wir das alle: wenn man auf der Ferse landet, geht der Schlag gleich durch in die Gelenke und die Wirbelsäule. Ja, die ganze Knochenleitung ist betroffen, wie man leicht ausprobieren kann: man stecke sich die Finger in die Ohren und lande so einmal auf dem Ballen, einmal auf der Ferse; eine geringe Höhe reicht für dieses Experiment. Es ist schockierend, wie stark der Schlag bei Landung auf der Ferse über die Knochenleitung direkt bis ins Hirn steigt. Eine Landung auf den Ballen ist erheblich sanfter.
Das lässt sich ohne Weiteres auch auf den Ballengang anwenden. Der Finger-in-die-Ohren-Test greift auch, wenn man einfach nur ein paar Schritte zügig hin und her geht. Auch hier wird man schnell ein Tock-Tock-Tock hören, welches sich bei jedem Schritt durch die gesamte Knochenleitung bis zu den Ohren hoch, also auch durch alle dazwischen liegenden Gelenke, zieht. Bei jedem Schritt geben wir unseren Gelenken einen Schlag mit! Selbst das oft propagierte Abrollen nimmt nur einen Teil dessen raus.
Leisten können wir uns ohnehin diese Gangart nur, weil wir mit gepolsterten Schuhen durch die Gegend laufen, in der Regel noch mit erhöhter Ferse (was die Haltung komplett verändert), deren Sohle uns meist auch noch beim Abrollen unterstützt. Und weil wir uns vorwiegend auf geebneten Wegen bewegen und nicht mehr in unebenem Gelände. Mit natürlicher Bewegung hat das nicht mehr allzu viel zu tun.
Nicht umsonst gibt es viele Trainer, die fürs Joggen ebenfalls die Nutzung des Vorfußes empfehlen. Warum ist noch keiner drauf gekommen, dass das auch für die normale Bewegung im Alltag sinnvoll sein könnte?
Ich bin schon länger auf der Suche nach Alternativen. Aus dem Wildnistraining kenne ich den sog. “Fuchsgang”, bei dem die Außenseite des Fußes zuerst den Boden berührt und dann nach innen abgerollt wird. Diese Bewegungsform mag beim Schleichen sinn machen, für die Bewegung im Alltag fand ich sie bisher immer unbefriedigend. Schon besser als den Fersengang, ja. Aber der Fuchsgang verzog mir immer einige Beinkomponenten seitlich, was auf Dauer auch nicht gesund war, und wollte und wollte auch nicht zur Routine werden.
Auf den Gedanken, es mal mit dem Ballengang zu probieren, kam ich durch einen Freund, der mir das Buch von Dr. Peter Greb über den Ballengang, die “Godo-Methode”, empfahl. Greb, selbst Mediziner, behauptet, der Ballengang sei die natürlichste Form des Ganges, nutze den Bewegungsapparat des Menschen sachgerecht und so, wie er gebaut sei (Der Fersengang nutzt lt. einem mir bekannten Fachmann nur ein Drittel der zum Gehen vorgesehenen Muskulatur). Er behauptet, durch Umstellung auf den Ballengang würden seine Patienten regelmäßig von einer ganzen Menge Zivilisationskrankheiten genesen, und auch die Psyche profitiere enorm.
Das wollte ich näher wissen und habe es daher selbst ausprobiert. Zunächst beobachtete ich mein normales Gangverhalten. Tatsächlich, in vielen Situationen - barfuß, in unebenem Gelände, beim vorsichtigen Vortasten, beim Tanzen etc. - nutzte ich ohnehin schon den Vorfuß.
Also begann ich, gezielt umzustellen. Konsequent achtete ich darauf, ausschließlich mit dem Ballen auf der Erde aufzukommen und von da aus nach hinten, zur Ferse hin, abzurollen. Und Überraschung: dieser Gang war mir spontan sympathisch, schon nach einer Woche war er so selbstverständlich geworden, dass ich nicht mehr darauf achten musste. Das Laufen wurde sanfter, weicher. Und mein Körper reagierte dermaßen heftig positiv auf diese Umstellung, dass ich gerade nicht anders kann, als meine Erfahrungen hier zu teilen.
In der ersten Woche merkte ich vor allem, dass meine vorher dauerhaft verspannten Waden sich zu lösen begannen. Kein Wunder eigentlich - für den Fersengang wird ja der Fuß bei jedem Schritt vorne hochgezogen, wogegen er beim Ballengang recht entspannt hängen bleibt. Klar wirkt das auf die Waden.
Die Waden gelten nicht umsonst als wichtige Schaltstelle für die komplette Körperstruktur, verbinden sie doch die Füße, unseren Kontakt zur Erde, mit allem, was darüber auszubalancieren ist. Tatsächlich ging die Wirkung von den Waden aus weiter - meine kräftige Hyperlordose (Beckenvorkippung mit folgender zu starker Krümmung der Lendenwirbelsäule, Erscheinungsform ist u. a. ein Hohlkreuz) verbesserte sich innerhalb weniger Tage dermaßen erheblich, dass ich jetzt viel aufrechter stehe und viele mögliche Folgeschäden erheblich abgemildert sind. Wow! Genau diese Hyperlordose hatte ich schon lange sehr kritisch beäugt.
Gleichzeitig richtete sich mein Fußgewölbe erheblich mehr auf als vorher und ist jetzt wirklich in der Lage, meinen Fuß zu tragen. Ich hatte bis vor einigen Monaten kaum Fußgewölbe, weswegen mich jeder Schritt und um so mehr jeder Sprung verzog und mir folglich in die Knie schlug. In den letzten Monaten hatte mein Fußgewölbe durch verschiedene Übungen bereits einiges an Aufrichtung erreicht, aber die Fortschritte in der ersten Woche nach der Umstellung waren wirklich enorm.
In der zweiten Woche habe ich dann vor allem eine Lockerung meiner hinteren Oberschenkelmuskulatur gemerkt, welche ebenfalls dauerhaft verspannt und wahrscheinlich auch verkürzt war. Überhaupt, mein gesamter Unterkörper ist viel lockerer, präsenter, bewusster geworden. Und überhaupt fühlt sich Gehen jetzt völlig anders an, viel leichter…
In der selben Zeit hat sich auch mein Alltag und meine Herangehensweise ans Leben an sich, an Beruf, der Umgang mit Mitmenschen und mit mir selbst enorm entspannt. Ich kann allerdings schwer differenzieren, inwiefern das mit der Laufumstellung zu tun hat oder inwiefern da die anderen Prozesse, denen ich gerade nachgehe, eine Rolle spielen. Wahrscheinlich beides ein Stück weit.
Sprich, dieses Experiment ist aus meiner Sicht ein voller Erfolg, und ich werde das weiter beibehalten. Scheint mir sinnvoll.
Wie geht jetzt der Ballengang? Das sollte ich noch erwähnen, denn das ist mehr, als einfach nur auf dem Vorfuß zu gehen, wiewohl sich einige Anpassungen von selbst ergeben mögen. Das hat vor allem viel mit der Bewusstheit des Bewegungsablaufes “Gehen” zu tun. Der Gang ist nicht mehr vorgelehnt-auffangend, wie im Fersengang. Der Körper bleibt aufrecht, geht ein kleines bisschen runter, also Beine nicht ganz durchgestreckt, sondern immer leicht federnd. Dann wird - zunächst im Stand - ein Bein angehoben und vorgenommen. Der Fuß hängt locker runter, ohne groß gehalten werden zu müssen. Wenn man jetzt das Bein absenkt, kommt ganz von selbst der Ballen zuerst auf. Der Ballen ist taktil empfindlicher als die Ferse, das kann beim Laufen durchaus genutzt werden: der Ballengang ist ein sehr bewusstes Gehen. Das Gewicht kommt eigentlich erst auf den Fuß, wenn dieser auf der Erde steht; er muss daher nichts auffangen, es ist mehr eine gleitende Bewegung. Ideal ist, wenn die Körperspannung in ein federndes Gefühl kommt. Der Körper sollte ich sich insgesamt recht locker sein.
Ich wiederhole noch einmal die Warnung von oben: beschäftige Dich sehr ernsthaft mit dem Laufen und begreife, dass es hier um mehr as nur um eine andere Fußhaltung geht. Oder lass die Experimente damit und trag weiter Deine Polsterschuhe.
Ach ja, Thema Schuhe ist noch ein Wichtiges: die ersten Versuche mit dem Ballengang sollte man tunlichst barfuß oder mit geeigneten Schuhen machen. Geeignet sind Schuhe, die eine dünne, flexible Sohle haben und deren Ferse nicht erhöht ist - und ja, die sind schwer zu kriegen^^ Später kann man das eigentlich in fast jedem Schuh machen, wobei die oben beschriebenen Schuhe auch dann erheblich angenehmer sind.
Feiyues übrigens sind sehr tauglich. Vielleicht verstehst Du jetzt, warum ich sie Anfängern nicht unbedingt empfehle - solange man im Fersengang geht, haben die Feiyues einfach keine Dämpfung, die die im Fersengang üblichen Schläge reduziert. Für den Ballengang sind sie aber mit die besten Schuhe, die ich kenne, neben Römersandalen, Jika-Tabis und Barfüßen
Wer sich über den Ballengang weiter informieren will - Peter Greb hat darüber auch ein Buch geschrieben (Peter Greb: GODO - Mit dem Herzen gehen. Der Gang des neuen Menschen. 3. Auflage 2005. Koha-Verlag, ISBN 3-929512-72-6). Greb ist Mediziner und definitiv ein Freak, mit lachenden Augen und einem Bart, wie man ihn sonst nur von ZZ Top kennt. Seine Allüren, über den Ballengang die komplette Welt von fast sämtlichen Krankheiten bis hin zum Weltfrieden erklären zu wollen, gehen mir gelegentlich auf den Sack, und auch seine Erklärungsmuster zur Psychologie sind nicht ganz meins. Aber er hat definitiv recht, dass das ein interessantes Experiment ist und dass da ganz, ganz viele Sachen mit dranhängen. Und das Buch ist definitiv engagiert geschrieben.
Freue mich über Rückmeldungen aller Art - und über das Teilen von Erfahrungen, sollte noch wer dieses Experiment eingehen.
Lieben Gruß,
Malte
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