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	<title>Kommentare zu: Kraft und Technik? Oder: Was trainiere ich überhaupt?</title>
	<link>http://parkourblog.maltehoevel.de/2007/05/28/kraft-und-technik-oder-was-trainiere-ich-uberhaupt/</link>
	<description>Berichte und Ideen rund um Parkour</description>
	<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:47:16 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: parkourblog</title>
		<link>http://parkourblog.maltehoevel.de/2007/05/28/kraft-und-technik-oder-was-trainiere-ich-uberhaupt/#comment-12</link>
		<author>parkourblog</author>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2007 22:47:40 +0000</pubDate>
		<guid>http://parkourblog.maltehoevel.de/2007/05/28/kraft-und-technik-oder-was-trainiere-ich-uberhaupt/#comment-12</guid>
		<description>Erst mal Euch allen lieben Dank. Den meisten von Euch hab ich ja schon per eMAil oder persönlich geantwortet, René seh ich bestimmt demnächst noch auf der Straße. Deswegen hier jetzt erst einmal eine Antwort auf Manu.

Zunächst lieben Dank für Deine ausführliche Antwort und wiederum einige Denkimpulse...

Nein, Du trittst mir nicht auf die Nase, dafür sind Deine Gedanken viel zu konstruktiv, und ich bin froh, daß Du sie mit mir teilst. Und wennschon. Ich geh eh meinen Weg, und wenn Du Deinen gehst, ist das doch wunderbar ;-) Man kann nur voneinander lernen oder es sein lassen.

Du hast schon recht, daß es auf die jeweilige Ausführung ankommt, ob Übungen welcher Art auch immer produktiv sind oder nicht. Ich hab auch nicht gesagt, daß Krafttraining grundsätzlich schlecht sei. Nur halte ich es, wie erwähnt, für unvollständig und sehe einige Punkte, an denen es mir einfach nicht reicht. Mir sind eben andere Schwerpunkte wichtig - Körperspannung, Koordination der Muskeln etc., wobei Krafttraining durchaus ein Teil des Weges sein kann, um dahinzukommen.

Unvollständig find ichs trotzdem...

Mein Weg ist grundsätzlich ein anderer. Du trainierst (nach dem, was Du schreibst) Deinen Körper, um ihn an die Belastungen des Parkour anzupassen. Ich passe das, was ich im Parkour tue, im Wesentlichen meinem Körper an. Wie gesagt, mir gehts nicht um Höher Schneller Weiter...

Wie ich an anderer Stelle in diesem Blog schrieb: letztlich mußt Du wissen, was Deine Ziele sind, und darauf hin Dein Training anpassen. Und meine Ziele werde ich mit KRafttraining nicht erreichen.

Nebenbei mache ich durchaus einiges in Sachen Körpertraining, die auch zu einer deutlichen Kräftigung der Muskulatur führen. Ist ja nicht so, daß ich gar nichts mache.

Was Deine drei Prinzipien angeht, die finde ich spannende Impulse. Grundsätzlich stimme ich denen sogar zu, wobei ich jeweils den verkrampften Anteil rauslassen würde. Vor allem beim "Will" - an dessen Stelle setze ich für mich "Klarheit". "Wille" hat doch oft etwas angespanntes, Verbissenes, und das brauch ich für mich nicht (mehr). Allerdings um so mehr - da stimme ich Dir völlig zu, daß das notwendig ist - die Klarheit, die ja ebenfalls Bestandteil des Willens ist. Entweder, ich tue etwas, oder ich tue es nicht. Es gibt kein "ich versuche es mal" - tu es oder laß es ;-) Hat für mich viel mit Präsenz und Klarheit im Handeln zu tun, den verbissenen Anteil von "Will" spar ich mir lieber. 
Ähnlich für die Konzentration: ich brauch nicht alles andere auszublenden, gibt sogar Fälle, wo das eher schädlich ist, die Umgebung nicht mitzubekommen. Um so wichtiger ist aber, daß ich voll im Moment bin, voll bewußt handle, genau mitbekomme, was ich da tue; meine übelsten Bails hatte ich immer dann, wenn dem nicht so war.

Deine Einstellungen zum Techniktraining find ich höchst spannend. Werd ich mir noch mal durch den Kopf gehen lassen, klingt erst mal verdammt gut.

Daß ich mir was vormache... Ich würde behaupten, nicht mehr. Es gibt durchaus Ebenen, auf denen ich vorankommen will, das betrifft aber nur äußerst sekundär die meßbaren Leistungen. Okay, ich freu mich, daß ich jetzt aus dem Stand fast drei Fuß weiter springe als am Anfang. Aber soo wesentlich ist es mir denn nicht. Und ich freu mich inzwischen für jeden, der in kürzerer Zeit weiter kommt als ich, sofern sein Körper das auch mitmacht. Ja, ich hatte in der Richtung eine Zeit lang zu knacken. Inzwischen würde ich behaupten, daß ich da mit mir im Reinen bin.

"In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist" - da Körper, Geist und Seele wesentlich miteinander verbunden sind, stimmt das sicherlich, die Erfahrung mach ich auch immer wieder. Und mir ist es ebenfalls wichtig, mein "Gesamtsystem" gesund zu erhalten. Doch wird ein Körper von viel Krafttraining gesund? Ich persönlich halte ein eher mittleres Maß auf Dauer für gesünder als Intensivtraining welcher Art auch immer. Mag sein, daß ich noch nicht den idealen Weg gefunden habe. Aber kann das überhaupt wer von sich behaupten? 

Wie viele Leistungssportler - und Parkour voll trainiert ist in diesem Sinne ein Leistungssport - sind mit 50 noch beschwerdefrei? 

Wie auch immer. Deine Argumentation hat an einigen Stellen schon was für sich, allerdings bin ich an sehr vielen Stellen skeptisch, wie oben im Hauptartikel beschrieben. Von daher geh ich jetzt erst mal meinen Weg und schau, wie der funktioniert - letztlich sind wir alle Experimentatoren und können nur unterschiedliche Wege ausprobieren. In zwanzig Jahren wissen wir, wer von uns Beiden Recht hatte. 
Ich glaube: wir beide. Nur daß wir unterschiedliche Werte und Ziele haben ;-)

Lieben Gruß,


Malte</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erst mal Euch allen lieben Dank. Den meisten von Euch hab ich ja schon per eMAil oder persönlich geantwortet, René seh ich bestimmt demnächst noch auf der Straße. Deswegen hier jetzt erst einmal eine Antwort auf Manu.</p>
<p>Zunächst lieben Dank für Deine ausführliche Antwort und wiederum einige Denkimpulse&#8230;</p>
<p>Nein, Du trittst mir nicht auf die Nase, dafür sind Deine Gedanken viel zu konstruktiv, und ich bin froh, daß Du sie mit mir teilst. Und wennschon. Ich geh eh meinen Weg, und wenn Du Deinen gehst, ist das doch wunderbar <img src='http://parkourblog.maltehoevel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Man kann nur voneinander lernen oder es sein lassen.</p>
<p>Du hast schon recht, daß es auf die jeweilige Ausführung ankommt, ob Übungen welcher Art auch immer produktiv sind oder nicht. Ich hab auch nicht gesagt, daß Krafttraining grundsätzlich schlecht sei. Nur halte ich es, wie erwähnt, für unvollständig und sehe einige Punkte, an denen es mir einfach nicht reicht. Mir sind eben andere Schwerpunkte wichtig - Körperspannung, Koordination der Muskeln etc., wobei Krafttraining durchaus ein Teil des Weges sein kann, um dahinzukommen.</p>
<p>Unvollständig find ichs trotzdem&#8230;</p>
<p>Mein Weg ist grundsätzlich ein anderer. Du trainierst (nach dem, was Du schreibst) Deinen Körper, um ihn an die Belastungen des Parkour anzupassen. Ich passe das, was ich im Parkour tue, im Wesentlichen meinem Körper an. Wie gesagt, mir gehts nicht um Höher Schneller Weiter&#8230;</p>
<p>Wie ich an anderer Stelle in diesem Blog schrieb: letztlich mußt Du wissen, was Deine Ziele sind, und darauf hin Dein Training anpassen. Und meine Ziele werde ich mit KRafttraining nicht erreichen.</p>
<p>Nebenbei mache ich durchaus einiges in Sachen Körpertraining, die auch zu einer deutlichen Kräftigung der Muskulatur führen. Ist ja nicht so, daß ich gar nichts mache.</p>
<p>Was Deine drei Prinzipien angeht, die finde ich spannende Impulse. Grundsätzlich stimme ich denen sogar zu, wobei ich jeweils den verkrampften Anteil rauslassen würde. Vor allem beim &#8220;Will&#8221; - an dessen Stelle setze ich für mich &#8220;Klarheit&#8221;. &#8220;Wille&#8221; hat doch oft etwas angespanntes, Verbissenes, und das brauch ich für mich nicht (mehr). Allerdings um so mehr - da stimme ich Dir völlig zu, daß das notwendig ist - die Klarheit, die ja ebenfalls Bestandteil des Willens ist. Entweder, ich tue etwas, oder ich tue es nicht. Es gibt kein &#8220;ich versuche es mal&#8221; - tu es oder laß es <img src='http://parkourblog.maltehoevel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> Hat für mich viel mit Präsenz und Klarheit im Handeln zu tun, den verbissenen Anteil von &#8220;Will&#8221; spar ich mir lieber.<br />
Ähnlich für die Konzentration: ich brauch nicht alles andere auszublenden, gibt sogar Fälle, wo das eher schädlich ist, die Umgebung nicht mitzubekommen. Um so wichtiger ist aber, daß ich voll im Moment bin, voll bewußt handle, genau mitbekomme, was ich da tue; meine übelsten Bails hatte ich immer dann, wenn dem nicht so war.</p>
<p>Deine Einstellungen zum Techniktraining find ich höchst spannend. Werd ich mir noch mal durch den Kopf gehen lassen, klingt erst mal verdammt gut.</p>
<p>Daß ich mir was vormache&#8230; Ich würde behaupten, nicht mehr. Es gibt durchaus Ebenen, auf denen ich vorankommen will, das betrifft aber nur äußerst sekundär die meßbaren Leistungen. Okay, ich freu mich, daß ich jetzt aus dem Stand fast drei Fuß weiter springe als am Anfang. Aber soo wesentlich ist es mir denn nicht. Und ich freu mich inzwischen für jeden, der in kürzerer Zeit weiter kommt als ich, sofern sein Körper das auch mitmacht. Ja, ich hatte in der Richtung eine Zeit lang zu knacken. Inzwischen würde ich behaupten, daß ich da mit mir im Reinen bin.</p>
<p>&#8220;In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist&#8221; - da Körper, Geist und Seele wesentlich miteinander verbunden sind, stimmt das sicherlich, die Erfahrung mach ich auch immer wieder. Und mir ist es ebenfalls wichtig, mein &#8220;Gesamtsystem&#8221; gesund zu erhalten. Doch wird ein Körper von viel Krafttraining gesund? Ich persönlich halte ein eher mittleres Maß auf Dauer für gesünder als Intensivtraining welcher Art auch immer. Mag sein, daß ich noch nicht den idealen Weg gefunden habe. Aber kann das überhaupt wer von sich behaupten? </p>
<p>Wie viele Leistungssportler - und Parkour voll trainiert ist in diesem Sinne ein Leistungssport - sind mit 50 noch beschwerdefrei? </p>
<p>Wie auch immer. Deine Argumentation hat an einigen Stellen schon was für sich, allerdings bin ich an sehr vielen Stellen skeptisch, wie oben im Hauptartikel beschrieben. Von daher geh ich jetzt erst mal meinen Weg und schau, wie der funktioniert - letztlich sind wir alle Experimentatoren und können nur unterschiedliche Wege ausprobieren. In zwanzig Jahren wissen wir, wer von uns Beiden Recht hatte.<br />
Ich glaube: wir beide. Nur daß wir unterschiedliche Werte und Ziele haben <img src='http://parkourblog.maltehoevel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Lieben Gruß,</p>
<p>Malte</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Manu</title>
		<link>http://parkourblog.maltehoevel.de/2007/05/28/kraft-und-technik-oder-was-trainiere-ich-uberhaupt/#comment-10</link>
		<author>Manu</author>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2007 13:52:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://parkourblog.maltehoevel.de/2007/05/28/kraft-und-technik-oder-was-trainiere-ich-uberhaupt/#comment-10</guid>
		<description>Hallo Malte,

ich las diesen Eintrag mit Gemischten Gefühlen.

Zum einen hast du ein paar tolle Ansätze, zum anderen ein paar Herangehensweisen, die ich gar nicht verstehen kann.

Z.b. kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass Körperspannung sehr wichtig, wenn nicht das wichtigste ist, um mehr Kontrolle und Sicherheit zu bekommen. Mit mehr Körperspannung werden alle Bewegungen nicht nur einfacher, sondern auch ungefährlicher. Bei all deiner Euphorie über diese Erkenntnis scheinst du aber, so wie ich früher auch, zu vergessen, dass Bewegungen trotzdem auch Hauptmuskelgruppen haben, die es ebenfalls gilt zu trainieren, VOR ALLEM bei Parkour, was ja nicht gerade kleine Belastungen erzeugt.

Du sagts Muskeln isoliert zu trainieren sei schlecht, da kann ich dir nicht zustimmen. Eine Trainingsmethode ist NIE von vornherein schlecht, es kommt IMMER auf die Ausführung an.

Was du beschrieben hast mit den Beispielen wenn du auf eine Mauer willst bezeichne ich ganz schlicht als den Willen. Wobei das wort für mich eine viel intensivere Bedeutung hat als für den normalsterblichen. Entweder ich möchte auf die Mauer hoch, oder ich WILL auf die Mauer hoch, das ist in der Tat ein sehr großer Unterschied. Aber der Wille allein versetzt keine Berge. Lies dir dazu mal das hier durch: http://manulg.blogspot.com/2007/05/concentration-power-and-will.html
Je öfter ich mir über diese 3 Prinzipien im klaren werde, umso öfter bin ich überrascht, wie gut mein Körper eigentlich funktioniert. Vor nicht langer Zeit war ich trainieren an einem Spot mit ca. 7 Treppenstufen. Damals hatte ich es erst 2 mal geschafft, diese 7 Stufen im Handstand runterzulaufen. Ich war an dem Tag nicht an meiner Leistungsspitze, und habe es also nicht geschafft. Habe mir aber vorgenommen, nicht von dem Spot zu gehen, bis ich es schaffe. Erst verlor ich meine Balance. Ich versuchte es mit Concentration. Klappte nicht. Später verließ mich meine Kraft (klar, mach das mal eine Stunde), ich versuchte es mit Power, klappte nicht. Später war ich frustriert und versuchte es mit Wille, ich kam immernoch nur bis zur hälfte. Dann wurde mir eines klar. Ich brauche alles 3. Ich gab also richtig Power, Konzentrierte mich und ging mit dem Willen heran, es bis unten hin zu schaffen, und habe es geschafft.

Um nochmal auf die Muskeln zurückzukommen. Denkst du im ernst, die Muskeln, die du, als 30 jähriger Mann einfach so hast, sind genug, um GESUND Parkour zu betreiben? Ist dein Körper stark genug, um eine halbe Stunde lang zu springen und wieder zu landen? Nichts gegen dich, aber ich bezweifle es. Ich spreche aus Erfahrung wenn ich sage, dass Parkour training als Ersatz für Krafttraining schädlich ist! Ausserdem bei weitem nicht so Fruchtbar.

Da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt. Dem Techniktraining. Willst du wissen, wann ich das letzte mal Techniktraining gemacht habe? Kann mich schon gar nicht mehr erinnern. Ein Jahr wird's sein. Wenn du die Zeit, die du in jegliche Technik investierst in deinen KÖRPER investierst, bekommst du viel mehr heraus. Im Turnverein wird dieses Prinzip radikal durchgeführt. Die Leute trainieren eine bestimmte Bewegung maximal 5 mal!!! in einem Training. Als ich da als Parkour Abkömmling hinkam traute ich meinen Augen nicht, ich war gewohnt, eine Bewegung mindestens 50 mal zu machen, wenn ich sie trainierte. Trainiere lieber deinen Körper und wenn du Parkour machst, mach alles perfekt. Du brauchst im Parkour keine hammer Technik, jede Bewegung ist INSTINKTIV. Es gibt keine Überschläge, Drehungen oder sonstwas was den Körper verwirrt oder nicht natürlich ist. Alles, was du brauchst, um flüssige, Effiziente Bewegungen zu vollbringen, ist ein starker, vorbereiteter Körper. Parkour ist dann ein Kinderspiel.

Jetzt noch kurz zu deiner Einstellung. Das soll jetzt kein Vorwurf sein. Du sagst, du möchtest lernen, dich mit deinem Körper so gut es geht zu bewegen, du willst dein Limit sozusagen nicht mehr erhöhen. Ich glaube, du schwindelst dir selbst etwas vor. Du willst immernoch besser werden. Du hast immernoch den Drang, dich schneller, flüssiger zu bewegen. Ich glaube, du hast es, warum auch immer, aufgegeben, so stark zu werden wie wir jünglinge, und konzentrierst dich deshalb, deine Schwäche ignorierend, auf andere Dinge. Aber gerade du hast es nötig, deine Kraft zu trainieren, noch mehr wie wir, um gesund zu bleiben und gesund Fortschritte zu machen.

Ich möchte dir zum Schluss noch ein kleines Sprichwort der Antiken Griechen mitgeben, das ich selbst sehr gut finde:

In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist.

lg Manu
Sorry falls ich dir zu sehr auf die Nase getreten bin. Und Sorry für meine Mutmaßungen, könnte auch irgendwo daneben liegen, kenne dich ja nicht persönlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Malte,</p>
<p>ich las diesen Eintrag mit Gemischten Gefühlen.</p>
<p>Zum einen hast du ein paar tolle Ansätze, zum anderen ein paar Herangehensweisen, die ich gar nicht verstehen kann.</p>
<p>Z.b. kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, dass Körperspannung sehr wichtig, wenn nicht das wichtigste ist, um mehr Kontrolle und Sicherheit zu bekommen. Mit mehr Körperspannung werden alle Bewegungen nicht nur einfacher, sondern auch ungefährlicher. Bei all deiner Euphorie über diese Erkenntnis scheinst du aber, so wie ich früher auch, zu vergessen, dass Bewegungen trotzdem auch Hauptmuskelgruppen haben, die es ebenfalls gilt zu trainieren, VOR ALLEM bei Parkour, was ja nicht gerade kleine Belastungen erzeugt.</p>
<p>Du sagts Muskeln isoliert zu trainieren sei schlecht, da kann ich dir nicht zustimmen. Eine Trainingsmethode ist NIE von vornherein schlecht, es kommt IMMER auf die Ausführung an.</p>
<p>Was du beschrieben hast mit den Beispielen wenn du auf eine Mauer willst bezeichne ich ganz schlicht als den Willen. Wobei das wort für mich eine viel intensivere Bedeutung hat als für den normalsterblichen. Entweder ich möchte auf die Mauer hoch, oder ich WILL auf die Mauer hoch, das ist in der Tat ein sehr großer Unterschied. Aber der Wille allein versetzt keine Berge. Lies dir dazu mal das hier durch: <a href="http://manulg.blogspot.com/2007/05/concentration-power-and-will.html" rel="nofollow">http://manulg.blogspot.com/2007/05/concentration-power-and-will.html</a><br />
Je öfter ich mir über diese 3 Prinzipien im klaren werde, umso öfter bin ich überrascht, wie gut mein Körper eigentlich funktioniert. Vor nicht langer Zeit war ich trainieren an einem Spot mit ca. 7 Treppenstufen. Damals hatte ich es erst 2 mal geschafft, diese 7 Stufen im Handstand runterzulaufen. Ich war an dem Tag nicht an meiner Leistungsspitze, und habe es also nicht geschafft. Habe mir aber vorgenommen, nicht von dem Spot zu gehen, bis ich es schaffe. Erst verlor ich meine Balance. Ich versuchte es mit Concentration. Klappte nicht. Später verließ mich meine Kraft (klar, mach das mal eine Stunde), ich versuchte es mit Power, klappte nicht. Später war ich frustriert und versuchte es mit Wille, ich kam immernoch nur bis zur hälfte. Dann wurde mir eines klar. Ich brauche alles 3. Ich gab also richtig Power, Konzentrierte mich und ging mit dem Willen heran, es bis unten hin zu schaffen, und habe es geschafft.</p>
<p>Um nochmal auf die Muskeln zurückzukommen. Denkst du im ernst, die Muskeln, die du, als 30 jähriger Mann einfach so hast, sind genug, um GESUND Parkour zu betreiben? Ist dein Körper stark genug, um eine halbe Stunde lang zu springen und wieder zu landen? Nichts gegen dich, aber ich bezweifle es. Ich spreche aus Erfahrung wenn ich sage, dass Parkour training als Ersatz für Krafttraining schädlich ist! Ausserdem bei weitem nicht so Fruchtbar.</p>
<p>Da kommen wir auch schon zum nächsten Punkt. Dem Techniktraining. Willst du wissen, wann ich das letzte mal Techniktraining gemacht habe? Kann mich schon gar nicht mehr erinnern. Ein Jahr wird&#8217;s sein. Wenn du die Zeit, die du in jegliche Technik investierst in deinen KÖRPER investierst, bekommst du viel mehr heraus. Im Turnverein wird dieses Prinzip radikal durchgeführt. Die Leute trainieren eine bestimmte Bewegung maximal 5 mal!!! in einem Training. Als ich da als Parkour Abkömmling hinkam traute ich meinen Augen nicht, ich war gewohnt, eine Bewegung mindestens 50 mal zu machen, wenn ich sie trainierte. Trainiere lieber deinen Körper und wenn du Parkour machst, mach alles perfekt. Du brauchst im Parkour keine hammer Technik, jede Bewegung ist INSTINKTIV. Es gibt keine Überschläge, Drehungen oder sonstwas was den Körper verwirrt oder nicht natürlich ist. Alles, was du brauchst, um flüssige, Effiziente Bewegungen zu vollbringen, ist ein starker, vorbereiteter Körper. Parkour ist dann ein Kinderspiel.</p>
<p>Jetzt noch kurz zu deiner Einstellung. Das soll jetzt kein Vorwurf sein. Du sagst, du möchtest lernen, dich mit deinem Körper so gut es geht zu bewegen, du willst dein Limit sozusagen nicht mehr erhöhen. Ich glaube, du schwindelst dir selbst etwas vor. Du willst immernoch besser werden. Du hast immernoch den Drang, dich schneller, flüssiger zu bewegen. Ich glaube, du hast es, warum auch immer, aufgegeben, so stark zu werden wie wir jünglinge, und konzentrierst dich deshalb, deine Schwäche ignorierend, auf andere Dinge. Aber gerade du hast es nötig, deine Kraft zu trainieren, noch mehr wie wir, um gesund zu bleiben und gesund Fortschritte zu machen.</p>
<p>Ich möchte dir zum Schluss noch ein kleines Sprichwort der Antiken Griechen mitgeben, das ich selbst sehr gut finde:</p>
<p>In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist.</p>
<p>lg Manu<br />
Sorry falls ich dir zu sehr auf die Nase getreten bin. Und Sorry für meine Mutmaßungen, könnte auch irgendwo daneben liegen, kenne dich ja nicht persönlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: René</title>
		<link>http://parkourblog.maltehoevel.de/2007/05/28/kraft-und-technik-oder-was-trainiere-ich-uberhaupt/#comment-9</link>
		<author>René</author>
		<pubDate>Wed, 06 Jun 2007 15:04:58 +0000</pubDate>
		<guid>http://parkourblog.maltehoevel.de/2007/05/28/kraft-und-technik-oder-was-trainiere-ich-uberhaupt/#comment-9</guid>
		<description>Hi
erstmal ein großes Danke dafür, dass du deine Gedanken in deinen Blog geschrieben hast. 
Ich finde deine Gedanken sehr interessant, zumal ich selbst schon die Nachteile vom isloierten Techniktraining erkannt habe. Da ich ja noch auf der Suche nach "meinem Weg" bin, sind solche Denkanstöße sehr Hilfreich. Momentan probiere ich ein auf "Repitition"(uftv mit s. vrigoux war der Anstoß) basierendes Training aus. Für mich passt es momentan einfach. Aber ich merke,dass es nicht das einizg Wahre ist, dass etwas fehlt. Deine erwähnte Körperspannung und das mentale (ziel vor augen,...) will ich dem Training gerne hinzufügen. Würde mich gerne mal wieder mit dir trainieren (kann morgen, do, leider net nach Köln), damit du mir das spezieller erläutern kannst.

Bis dahin,
Danke!(Geschrpäche/Texte von Leute wie dir, Dirk oder yves inspirieren/helfen mir ;) )
René</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi<br />
erstmal ein großes Danke dafür, dass du deine Gedanken in deinen Blog geschrieben hast.<br />
Ich finde deine Gedanken sehr interessant, zumal ich selbst schon die Nachteile vom isloierten Techniktraining erkannt habe. Da ich ja noch auf der Suche nach &#8220;meinem Weg&#8221; bin, sind solche Denkanstöße sehr Hilfreich. Momentan probiere ich ein auf &#8220;Repitition&#8221;(uftv mit s. vrigoux war der Anstoß) basierendes Training aus. Für mich passt es momentan einfach. Aber ich merke,dass es nicht das einizg Wahre ist, dass etwas fehlt. Deine erwähnte Körperspannung und das mentale (ziel vor augen,&#8230;) will ich dem Training gerne hinzufügen. Würde mich gerne mal wieder mit dir trainieren (kann morgen, do, leider net nach Köln), damit du mir das spezieller erläutern kannst.</p>
<p>Bis dahin,<br />
Danke!(Geschrpäche/Texte von Leute wie dir, Dirk oder yves inspirieren/helfen mir <img src='http://parkourblog.maltehoevel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> )<br />
René</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dennis</title>
		<link>http://parkourblog.maltehoevel.de/2007/05/28/kraft-und-technik-oder-was-trainiere-ich-uberhaupt/#comment-8</link>
		<author>dennis</author>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2007 15:32:43 +0000</pubDate>
		<guid>http://parkourblog.maltehoevel.de/2007/05/28/kraft-und-technik-oder-was-trainiere-ich-uberhaupt/#comment-8</guid>
		<description>Hi .. wo fang ich an?
also, ich hab den Bericht mit äußerst großem Interesse gelesen und bin wirklich faziniert. Ich hatte noch keine Möglichkeit diese Denkweise praktisch anzuwenden da ich meinen ersten Gedanken sofort in dieses Kommentar beziehen musste, aber ich bin mir sicher, dass sie funktioniert. Ich trainiere aktiv seit etwa 3 Moanten Parkour. Vorher war es nicht direkt Parkour, es war eher die Freude an Techniken und Bewegungen. Nun versuche ich seit circa 1 Monat die Rolle zu lernen. Dein Tipp mit der Kugel ist sicher hilfreich, aber ich habe ihn noch nicht richtig verstanden. Ich habe nach 3 aufgegeben auf eigene Faust die Rolle zu trainieren, da mir nach jedem Training die Schulter immer an der gleichen Stelle wehtat. Dann habe ich mich im Internet schlau gemacht und bin auf das parkour.net-Forum gestoßen. Ich habe mir unzählige Threads zur Rolle auf Asphalt durchgelesen, wurde aber leider trotzdem nicht schlauer, weil ich mein problem nicht lokalisieren kann. Dann habe ich deinen Artikel gefunden und gelesen.
Ich weiß nich ob du Zeit, Geduld und Nerv hast mir zu helfen.
Falls doch würde ich gerne mehr über T'ai Chi erfahren und zum anderen noch einige Tipps zur Rolle bekommen, da ich an dieser langsam verzweifle.
Ich habe meine E-m@iladresse ja angegeben .. 
Wäre super wenn du dich bei mir melden würdest .. 

Vielen vielen Dank
Dennis</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi .. wo fang ich an?<br />
also, ich hab den Bericht mit äußerst großem Interesse gelesen und bin wirklich faziniert. Ich hatte noch keine Möglichkeit diese Denkweise praktisch anzuwenden da ich meinen ersten Gedanken sofort in dieses Kommentar beziehen musste, aber ich bin mir sicher, dass sie funktioniert. Ich trainiere aktiv seit etwa 3 Moanten Parkour. Vorher war es nicht direkt Parkour, es war eher die Freude an Techniken und Bewegungen. Nun versuche ich seit circa 1 Monat die Rolle zu lernen. Dein Tipp mit der Kugel ist sicher hilfreich, aber ich habe ihn noch nicht richtig verstanden. Ich habe nach 3 aufgegeben auf eigene Faust die Rolle zu trainieren, da mir nach jedem Training die Schulter immer an der gleichen Stelle wehtat. Dann habe ich mich im Internet schlau gemacht und bin auf das parkour.net-Forum gestoßen. Ich habe mir unzählige Threads zur Rolle auf Asphalt durchgelesen, wurde aber leider trotzdem nicht schlauer, weil ich mein problem nicht lokalisieren kann. Dann habe ich deinen Artikel gefunden und gelesen.<br />
Ich weiß nich ob du Zeit, Geduld und Nerv hast mir zu helfen.<br />
Falls doch würde ich gerne mehr über T&#8217;ai Chi erfahren und zum anderen noch einige Tipps zur Rolle bekommen, da ich an dieser langsam verzweifle.<br />
Ich habe meine <a href="mailto:E-m@iladresse">E-m@iladresse</a> ja angegeben ..<br />
Wäre super wenn du dich bei mir melden würdest .. </p>
<p>Vielen vielen Dank<br />
Dennis</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: yves</title>
		<link>http://parkourblog.maltehoevel.de/2007/05/28/kraft-und-technik-oder-was-trainiere-ich-uberhaupt/#comment-2</link>
		<author>yves</author>
		<pubDate>Mon, 28 May 2007 11:48:05 +0000</pubDate>
		<guid>http://parkourblog.maltehoevel.de/2007/05/28/kraft-und-technik-oder-was-trainiere-ich-uberhaupt/#comment-2</guid>
		<description>Héhé bin der Erste...
Hey malte gefällt mir super  +1!


Du kennst meine Einstellung zum Krafttraining und das ich das auch für wichtig halte, weisst aber auch das ich ebenfals viele  andere Sachen mache, die auch du miteinfliessen lässt ;). Hab was neues was meiner Meinung anch super ist: Mann nehme ein Stein wems gefällt auch eine Hantel und schwingt diese(n) kontrolliert durch dei Gegend macht die altbekannten Übungen für Bizeps kabluzeos (:P)  und muskulus armus grosses (:P) aber halt nur soviel wie die anderen Sachen auch. Super workout für den ganzen Oberkörper :-)!!
Ich denke ich Mischung machts muss jeder sehen womit er klar kommt, gibt nichts ultimatives. Bis die Tage mal in Köln oder auch wo ander?

gruß
yves</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Héhé bin der Erste&#8230;<br />
Hey malte gefällt mir super  +1!</p>
<p>Du kennst meine Einstellung zum Krafttraining und das ich das auch für wichtig halte, weisst aber auch das ich ebenfals viele  andere Sachen mache, die auch du miteinfliessen lässt ;). Hab was neues was meiner Meinung anch super ist: Mann nehme ein Stein wems gefällt auch eine Hantel und schwingt diese(n) kontrolliert durch dei Gegend macht die altbekannten Übungen für Bizeps kabluzeos (:P)  und muskulus armus grosses (:P) aber halt nur soviel wie die anderen Sachen auch. Super workout für den ganzen Oberkörper :-)!!<br />
Ich denke ich Mischung machts muss jeder sehen womit er klar kommt, gibt nichts ultimatives. Bis die Tage mal in Köln oder auch wo ander?</p>
<p>gruß<br />
yves</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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