Archive für 28.5.2007

Kraft und Technik? Oder: Was trainiere ich überhaupt?

Anfängerhinweis: dieser Beitrag ist ganz und gar nicht anfängertauglich., Ich werde hier viele Fragen aufwerfen, vieles in Frage stellen, und und werde oft genug die Antworten schuldig bleiben. Hier mitzulesen macht nur Sinn, wenn Du schon ein gutes Grundrepertiore hast und Dein Training selbstverantwortlich und bewußt systematisch betreibst. In der Regel wird das erst nach einigen Monaten der Fall sein.

Anderenfalls läufst Du Gefahr, dich verwirren zu lassen. Manchmal ist es besser, etwas nicht Perfektes zu trainieren, als gar nicht zu trainieren, weil man den perfekten Weg nicht findet.

Überlegs Dir also gut…

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Was trainiere ich eigentlich genau? Oder wo will ich hin? Parkour ist mich Sicherheit nur ein kleiner Teil von dem, was ich eigentlich will. Aber geht das denn überhaupt? Mache ich damit überhaupt noch Parkour? Ich gehe meinen sehr eigenen Weg, habe meine sehr eigenen Trainingsideen. Aber vielleicht ist gerade das Parkour? Ach was, scheiß drauf, forget about the names…

Darum gehts aber auch gar nicht. Ich merke jedenfalls, daß ich nicht nur Parkour so trainieren mag, wie er her in Deutschland überwiegend trainiert wird. Mir geht es keineswegs um Maximalsachen. Mir geht es auch nur sekundär um Fliehen, etc. Mir geht es, im physischen Teil, um Weiterentwicklung. Um Bewegung, Beweglichkeit, Fluß, um Freilegung von Ressourcen und Potenzial, um Freiheit. Ich kanns noch nicht ganz auf den Punkt bringen, was und wofür ich trainiere. Ich merke nur, es tut gut, unter anderem auch auf körperlicher Ebene die eigenen Potenziale zu entwickeln und für eine ausgewogene Fortentwicklung zu sorgen.

Daß ich das nicht nur auf körperlicher, sondern auch auf geistiger und seelischer Ebene anstrebe, versteht sich von selbst.

Parkourtraining, so wie die meisten hier in Deutschland trainieren, besteht vor allem aus Krafttraining und Techniktraining. Ist zwar nett, aber aus meiner Sicht reduziert das Bewegung nur auf diese beiden Punkte, Kraft und Technik. Bewegung, sowie Körperentwicklung, ist aber soo viel mehr…

Was das Krafttraining angeht, so halte ich es alleine für untauglich für eine gute Körperentwicklung; Kraft ist m. E. nur ein Teil dessen, was an physischer Entwicklung für Parkour nötig ist. Ich werde öfters darauf angesprochen, warum ich denn kein klassisches Krafttraining mache. Hier meine Antwort:

- Bei dem, wo ich hin will, brauche ich nicht in erster Linie Kraft. Was ich brauche, ist Körperspannung.

- Ich gehe so weit zu behaupten, daß die richtige Körperspannung die einzige physische Grundlage ist, die man fürs Parkourtraining braucht. Auch richtiges Federn: vergiß die Technik, wenn im richtigen Moment Deine Körperspannung stimmt. Denn die verteilt den Stoß schon von selbst.

- Kraft ist ein Bestandteil von Körperspannung, und Krafttraining kann ein Weg sein, um dort hinzukommen. Allerdings läuft Krafttraining Gefahr, die Körperspannung nur partiell aufzubauen, und behebt auch nur teilweise Haltungs- und Körperspannungsschäden, die aufgrund unserer Sozialisation vorgegeben sind. So haben die meisten Menschen in den Schultern zu viel Spannung und im restlichen Körper zu wenig. Reines Krafttrainng läuft Gefahr, diese Mißstände sogar zu verschärfen und jedenfalls den Körper nicht ausgewogen weiterzuentwickeln.

- Gar nichts halte ich von repetitiven Übungen wie Liegestützen etc. So sehr Du die auch variierst, Du wirst keine natürlichen Bewegungsabläufe, wie Du sie im Parkour brauchst, trainieren, sondern immer nur isolierte Bewegungen. Außerdem haben sie keinen Inhalt; siehe unten. Das hat mir mein Körper auch schon immer signalisiert: zu repetitiven Übungen mußte ich den immer zwingen, da hat er immer Widerstand geleistet. Quadrupedale Sachen und anwendungsbezogene Übungen, die Fortbewegung beinhalten, liebe ich dagegen regelrecht^^
- Noch weniger halte ich vom gezielten Aufbau einzelner Muskelpartien oder gar einzelner Muskeln, wies im Fitneßstudio oft betrieben wird. Im Parkour gehts um das Zusammenspiel der Muskeln, nicht um Maximalleistungen einzelner Muskelgruppen.

- Bei Krafttraining werden oft genug nur die Bewegungsmuskeln trainiert. Das ist VÖLLIG unzureichend - unser Bewegungsapparat umfaßt VIEL mehr als nur die Bewegungsmuskulatur. Hier liegt auch wieder eine Gefahr ungleichmäßiger Körperentwicklung! Denn die trainierten Muskeln entwickeln sich schnell. Gelenke, Sehnen etc. kommen mit diesem Entwicklungstempo oft nicht mit und verkraften die Leistungen, die die Muskeln da plötzlich veranstalten, oft nicht wirklich. Gefahr von Schädigungen!
Außerdem haben wir auch noch so was wie Stützmuskulatur, die unseren Körper überhaupt zusammenhält. Die kommt im Training sehr oft zu kurz. Dabei macht die wesentlich die Körperspannung aus und hilft bei sehr vielen Dingen wesentlich mit. Ich habe sogar Gründe anzunehmen, daß die Stützmuskulatur viel mit dem zu tun hat, was Blane als “Grandfather Strength” bezeichnete.
Also, nur Bewegungsmuskulatur zu trainieren halte ich für Unsinn. Zumal es von einem gleichmäßig ausgebildeten Körper eher wegführt.

- Noch ein Punkt: ich trainiere Parkour und andere Bewegungskünste aus Freude an der Fortbewegung, nicht um der Maximalleistungen Willen. Ich will einfach in der Lage sein, mit dem Körper, den ich nun mal habe, mich frei zu bewegen. Ich will keinen Körper, den ich ständig lebenslang hardcore trainieren muß, damit er leistungsfähig bleibt. Ich will das, was ich halt habe, nutzen lernen. Punkt.

- Repetitive Kraftübungen - und auch viele andere - haben keinen Inhalt. Dies ist ein Punkt, der vielleicht etwas abgedreht klingen mag, auf den ersten Blick. Aber Du kennst das bestimt auch: da ist diese Mauer. Du läufst los, schießt Dich hoch. Hängst oben dran, und schwups bist Du im Stütz und oben. Du hast eigentlich kaum Kraft gebraucht… Schwung? Nein, nur Schwung ist es auch nicht. Da ist noch irgend etwas, was Dich nach vorne, nach oben schiebt… Man kann das als energetischen Prozeß beschreiben oder als was auch immer. Für mich hat das viel damit zu tun, daß die Bewegung einen Inhalt hat. Ich habe eine Richtung, ich will da hoch, meine Aufmerksamkeit wandet mir bereits voraus auf die Krone der Mauer. Ich kann eine Treppe hochgehen, langsam und bei jedem Schritt stöhnend, und dann ist das auch schwer, wenn ich das nur mit Kraft mache. Ich kann aber auch gerade hellwach sein, da hoch wollen und schwups mal eben die Treppe raufflitzen und hab kaum Kraft gebraucht. Diesen Unterschied meine ich, das hat viel damit zu tun, was ich in “ein anderer Gang” bereits beschrieb.
Nenn es Fluß oder wie auch immer. Wenn Du diesen Drive hast, brauchst Du kaum mehr Kraft! Und mir ist SEHR wichtig, genau diesen Drive zu kultivieren und zu üben. Inzwischen kann ich regelrecht damit arbeiten. Habe mal ne Hell Night mitgemacht - ich war fix und alle, konnte mich physisch nicht mehr bewegen, ging mental in diesen Zustand der Leichtigkeit und kam plötzlich mit einem Mal wieder irre weit…
Die meisten Kraftübungen, vor allem die repetitiven, haben in der Regel diesen Drive NICHT mit drin! Im Gegenteil geht es da gerade darum, den Muskeln einen Widerstand zu bieten und gerade eben NICHT damit zu arbeiten. Schade - ich will mir das nämlich bloß nicht abtrainieren.

Aus den genannten Gründen mache ich kein klassisches Krafttraining. Ich bleibe halt in meinem körperlichen Rahmen, und die Kraft kommt im Training dann von selbst. Sagen wir so: ich hab mit 7 Fuß aus dem Stand angefangen, heute nach 16 Monaten nicht intensivem Training bin ich bei fast 10. Ist doch okay.

Was ich aber begleitend noch mache, sind bestimmte Übungen aus Richtung T’ai Chi, die die Körperstruktur formen, eben die genannten Ungleichheiten der körperlichen Entwicklung aufheben und damit Haltungsschäden vorbeugen; die die Stützmuskulatur, Gelenke und Sehnen mittrainieren und die genannten energetischen Prozesse fühlbar machen und in Gang bringen. Konkretere Infos bei Interesse.

…ja, so viel zum Thema Krafttraining. Das war bereits eine Menge. Nun habe ich in der Einleitung aber noch einen zweiten Bereich angeschnitten: das Techniktraining… Also halali, ab die Post zu diesem Thema.

Ja, ich habe immer auch Techniktraining gemacht und werde das auch weiterhin tun. Aber auch das Techniktraining hat aus meiner Sicht einige Haken. Ich wechsle gerne Techniktraining mit anderen Dingen ab, wie etwa Flußtraining. Warum ich Techniktraining für unvollständig halte? Also:

- Im Techniktraining fixierst Du Dich auf einige wenige Möglichkeiten, Hindernisse zu überwinden. Du hast Dein Grundrepertoire an Bewegungen, die Du richtig gut kannst, und fertig. Und wehe, ein Hindernis paßt mal nicht ins Schema Deiner Bewegungen - was dann? Wirkliche Freiheit der Bewegung bekommst Du, wenn Du spontan angemessen reagieren kannst. Techniktraining läuft Gefahr, sich selbst auf einige Bewegungen zu limitieren.

- Techniktraining verführt massiv dazu, jede einzelne Technik bis zum Abwinken auf Maximalleistung zu trainieren. Das ist zum einen für das körperliche Wohlergehen mehr als fragwürdig (Anfangs hab ich fast nur am Maximum trainiert und sehr bald Knieschmerzen bekommen, war mir eine Lehre). Zum Anderen  lernt man damit eben nur Maximalsprünge und keinen wirklichen Bewegungsfluß.
- Im Techniktraining geht es fast immer nur um die Ausführung eines einzigen, isolierten Sprunges. Oder manchmal auch einer Kombination. Die meisten Leute bleiben dann direkt nach dem Hindernis stehen. Hallo? Wenn solche Leute dann versuchen, einen Run zu machen, überwinden sie ein Hindernis, bleiben stehen, peilen das nächste an, nehmen Anlauf, und dann gehts erst weiter. DAS ist kein Fluß! Das hat mit Anwendungsbezug absolut NICHTS mehr zu tun! Aber eben diese Marotte gewöhnt man sich im Parkourtraining ganz schnell an, wenn man nur Kraft und Technik trainiert.
- Damit einher geht auch, daß man nur Konzentration lernt, nicht Aufmerksamkeit. Ist ja gut auch zu können, ist aber unvollständig. Wenn Du Dir ein Hindernis suchst, welches etwas schwerer zu überwinden ist, und nur dieses eine angehst, wirst Du Dich voll auf dieses eine Hindernis konzentrieren und alles andere drumrum ausblenden. Nett auch zu7 können - reicht aber nicht. Wenn Du wirklich im Bewegungsfluß bist - bei einem Run oder sonstwie - kannst Du Dich nicht nur auf eine Sache konzentrieren. Klar mußt Du auch voll bei der Sache sein und mitkriegen, was Du da gerade tust. Aber gleichzeitig mußt Du auch die Gesamtsituation im Blick haben. Wo ist der leichteste Weg, den es anzusteuern gilt? Wo sind andere Hindernisse? Welchen Weg wähle ich am besten? Wo ist ggfs mein Verfolger gerade? Wo sind mögliche Störquellen? Und so weiter…
Diese Art der Aufmerksamkeit wirst Du niemals bekommen, wenn Du immer nur ein isoliertes Hindernis anrennst oder eine vorher sorgfältig durchdachte Minikombi durchführst.
- Wenn Du nur Techniktraining machst, hast Du plötzlich Ansprüche an Hindernisse. Plötzlich kannst Du Dich nur noch da sinnvoll bewegen, wo die Hindernisse bestimmte Qualitäten aufweisen. Plötzlich gibts für Dich “geile Spots” und “schlechte Spots”. Dabei gehts doch drum, sich in jeder Lage frei zu bewegen, oder? Warum müssen es eigentlich immer die Extrema sein?
- Im normalen Techniktraining machst Du Dir Bewegungen, Bewegungsabläufe zur Routine. Das hat Vorteile - dadurch kann der Körper sie jederzeit spontan abrufen. Aber auch Nachteile - Du fixierst Dich eben auf die Bewegungen, deren Abläufe, und dann ist schwer zu variieren.
Mir fiel das letztens auf, als ich mit einem Freund, der auch Parkour übt, durch ein Waldstück ging. Plötzlich war quer über den Weg ein Tor - man durfte durch, aber die Wildtiere halt nicht. Kaum sah mein Freund das Tor, ging er in Habachtstellung, fixierte sich voll auf das Tor, ging in Körperspannung, spurtete los und flog im nächsten Moment über das Tor. Genau wie im Techniktraining halt.
Ich dagegen blieb einfach in meiner Bewegung, im Wandern. Als ich dann am Tor ankam, halt eine Hand drauf und drübergeschwungen, fertig. Wozu dieser Anlauf? Warum nicht einfach in der Bewegung bleiben, in der man gerade ist? Was von beidem ist wohl die freiere Art der Bewegung?
Nun ja, zu solchen Mustern verleitet das reine Techniktraining…
Noch einmal: ich betreibe selbst u. a. auch Techniktraining und finde es soo schlecht nicht. Aber es kann immer nur Teil von etwas sein. Es gibt eine ganze Menge Faktoren, die man im Techniktraining eben nicht trainiert. Laß jemanden, der immer nur Techniktraining gemacht hat, mal nen kleinen Run machen - der wird sein blaues Wunder erleben. Vor allem wird der Höhen plötzlich ganz anders wahrnehmen, die Maximalleistungen sinken rapide (muß man sich erst mal dran gewöhnen, echt!), die einfachsten Sachen aus dem Techniktraining werden plötzlich zur riesigen Herausforderung. Das mit der Aufmerksamkeit wird nicht einfach, und schon nach kürzester Zeit ist derjenige fix und fertig. Also kann reines Techniktraining schon mal nicht der Weisheit letzter Schluß sein…

Ja, genug gelästert. Ich glaube, damit ist klar, warum ich mich vom üblichen reinen Kraft- und Techniktraining inzwischen zunehmend abgrenze. Wenn ich noch ein wenig nachdenke, finde ich bestimmt noch paar hundert Argumente mehr.

Aber was dann? Was ist meine Alternative? Ganz ehrlich, da forsche ich selbst noch, und bin über Anregungen aller Art herzlich dankbar. Ich bin gerade dabei, noch etliche Sachen auszuprobieren. Definitiv sind im Moment folgende Dinge Teil meines Weges:

- Körperstrukturtraining, wie oben beschrieben. Das sind Übungen aus dem T’ai Chi und verwandten Systemen, zT auf meine Bedürfnisse angepaßt und abgewandelt. Das sind zT reine Standübungen, Positionen über eine Zeit lang zu halten, was die Stützmuskulatur und den Energiefluß erheblich trainiert (bitte nicht einfach nachmachen, kann auch Schäden hervorrufen, wenn mans falsch macht!).

- Als Krafttraining werde ich weiterhin Handstände und fortbewegungsbasierte Übungen (quadrupedale Sachen etc) machen.

- Übungen zur freien Bewegung: in eine gleichmäßige Körperspannung zu gehen und sich darin einfach frei und mühelos zu bewegen - bitte ebenfalls nicht einfach nachmachen, bei Bedarf nachfragen!

- Techniktraining wird weiter Bestandteil meines Trainings sein

- Flußtraining: einfach loslaufen und im Bewegungsfluß bleiben. Kontrolle ist dabei oberstes Gebot, ebenso wie Durchgängigkeit der Bewegung. Heißt, nach einem Hindernis nicht zu stoppen (mich also in obigem Sinne zu Aufmerksamkeit statt Konzentration zu zwingen). Heißt sogar, in keinem Moment den Körper so zu verspannen, daß sich ein Muskel nicht mehr bewegen kann. Also komplett locker bleiben, aber auch nicht zu locker. Kein Stopp in welchem Moment auch immer. Um das zu gewährleisten, sind diese Übungen anfangs noch sehr langsam, Geschwindigkeit kommt erst mit der Zeit.

- Konditionstraining. In letzter Zeit hab ich tierisch Spaß dran, einfach mal kurze Strecken zu spurten. Zum Joggen kann ich meinen Körper immer noch nicht überreden, wird Gründe haben, komm ich vielleicht irgendwann hinter. Aber kurze Runs mit Power hinzulegen geht auch schon tierisch an die Kondition; der Kölner Stangenspielplatz ist dafür geil, einmal rüber und alles mitnehmen was kommt, und Du bist platt^^

- Flexibilität wird ein weiterer Körperfaktor sein, werde ich wohl separat trainieren. Auch dazu gibts paar richtig schöne Sachen aus dem T’ai Chi.

- Habe derzeit wieder Spaß am Schwimmen bekommen. Werd ich wohl öfters mal machen. Auch hier kann man wieder auf Kraft und Ausdauer gehen oder einfach spielen, sich treiben lassen, sich durchs Wasser winden.

- Was den anaeroben Bereich angeht, da hab ich noch ne Menge Nachholbedarf, da versagen meine Muskeln SEHR schnell. Mal schauen, was ich in der Richtung noch machen werde.

… und vielleicht noch weitere Dinge? Ich freu mich definitiv auf Anregungen.

Sowieso, das war jetzt verdammt viel Text, und vieles davon läuft quer zur heutigen Trainingspraxis. Ich möchte noch mal betonen, daß das hier, was das Training angeht, mein persönlicher Weg ist, geleitet von meinen persönlichen Zielsetzungen. Ich bin nun mal einfach schon 30, und so sind eben nicht die Maximalleistungen mein Ziel, wie bei vielen Jüngeren. Sondern ich möchte lernen, meinen Körper zu bewegen, so wie er ist, und möchte auch mit 50, 70 und 90 mich im Rahmen meiner Möglichkeiten noc hordentlich bewegen können. Dauerhafte Freiheit statt schneller Erfolge.

Das heißt noch lange nicht, daß mein Weg auch für Dich der richtige sein muß. Such Dir gefälligst Deinen eigenen ;-) Aber vielleicht habe ich Dir einige Gedanken mitgeben können, und mit Sicherheit verstehst Du meinen Weg jetzt besser und weißt, warum ich den Neunfußarmsprung im Mediapark nicht trainiere *lol*

Ich freue mich sehr auf Eure Kommentare. Bitte nicht einfach nur “boah” und “toll” und “wow” oder “so’n Scheiß” oder so - Kommentare bitte inhaltlich, sonst kann ich auch drauf verzichten. Danke!

Lieben Gruß,

Malte

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